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Super League Ohrfeigen und Fusstritte: Constantin geht auf Fringer los

Eklat nach der Partie gegen Lugano: Sion-Präsident Christian Constantin attackiert Rolf Fringer tätlich. Das sagen die Beteiligten.

Legende: Video Constantin greift Fringer an abspielen. Laufzeit 0:37 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 21.09.2017.

Riesen-Skandal im Cornaredo: Nachdem Sion Lugano 2:1 besiegt hatte, attackierte Christian Constantin, streitbarer Patron der Walliser, Teleclub-Experte Rolf Fringer mit Ohrfeigen und Fusstritten tätlich.

Constantin gab mir 3, 4 Ohrfeigen und verpasste mir Fusstritte.
Autor: Rolf Fringer

«Er kam zu mir, gab mir 3, 4 Ohrfeigen. Er lief mir nach, ich rutschte aus. Dann trat mich Constantin in Rücken und Hintern», schilderte der attackierte Fringer bei Teleclub die Szene. Zuvor sei bereits Constantins Sohn Barthélémy auf Fringer losgegangen. «Ich dachte mir: ‹Das darf nicht wahr sein!›. Natürlich habe ich ihn in der Vergangenheit kritisiert. Aber ein solches Verhalten ist untragbar», ergänzte der Zürcher.

Ich habe ihm einen Tritt in den Hintern gegeben. Das hat mir gut getan.
Autor: Christian Constantin

«Fringer hat mich im Verlauf dieser Woche immer wieder kritisiert. Ich habe ihm einen Tritt in den Hintern verpasst. Diese Angelegenheit ist für mich jetzt geregelt», gab Constantin im Interview zu Protokoll. Seine Tat habe ihm «gut getan». Auf die Frage, ob dieses Verhalten präsidentiell sei, antwortete «CC» gegenüber Teleclub nur knapp: «Nein!».

Fringer, früherer Sportchef des FC Luzern, und Constantin waren bereits vor 2 Jahren verbal aneinandergeraten. Es ging dabei um einen möglichen Transfer Marco Schneuwlys.

Erinnerungen an Kriens

Constantin drohen nun harte Sanktionen. Nicht zuletzt, weil der Unternehmer ein Wiederholungstäter ist: Am 5. Dezember 2004 in Kriens war es zu Tumulten gekommen. Constantin attackierte damals Schiedsrichter und Assistent. Zunächst sperrte ihn die Liga für 30 Monate. In Nachverhandlungen wurde er aber von vielen Anklagepunkten freigesprochen und wurde lediglich für 3 Monate aus dem Geschäft gezogen.

Constantin rechtfertigt sich auf Teleclub wie folgt

Sendebezug: SRF zwei, Super League Goool, 21.9.2017, 22:10

69 Kommentare

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  • Kommentar von Samuel Wüest (Samuel6)
    Ich kann Herrn Bingesser nur Recht geben! CC, wenn Du auch nur noch einen Funken Anstand und Ehrgefühl besitzt, dann zieh die Konsequenzen aus diesem Eklat! Lege Dein Amt als Präsident des FC Sion nieder und zieh Dich vollständig aus dem Geschäft zurück. Besser Du siehst auch keine Stadien mehr von innen, geschweige denn dass Du sonst noch irgendwie Einfluss nimmst auf den Fussball hierzulande und sonst. Sowas wie Dich kann niemand gebrauchen!
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  • Kommentar von Walter Haller (wh)
    Abgesehen von dieser «Sauerei» - wie es Fringer richtig bezeichnet - sind die (all-)zuvielen Vor- und Nachbetrachtungen der so genannten Experten oft auch nur mit Schmerzen zu ertragen.
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  • Kommentar von Franco Caroselli (FrancoCaroselli)
    Es hat ihm sicherlich gut getan. Er wird nicht an Krebs sterben oder ein Magengeschwür erleiden. Ich selber würde gewissen Leuten ebenfalls Tritte in den Hintern verpassen. Aber im 2017 frisst man den Ärger lieber in sich hinein oder macht Entspannungskurse. Huch, Gewalt ist Tabu, bloss nicht. Ich sage nicht, dass Gewalt gut ist, doch manchmal braucht es Don Camillo !!!
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