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Siebatcheu und Grgic Hattricks bei YB und Sion: Luxusprobleme hier, Kaschierung da

Hattrick-Alarm in der Super League: YB-Stürmer Siebatcheu und Sions Grgic schnürten Dreierpacks. Das ist's dann aber auch mit Gemeinsamkeiten.

Rund viereinhalb Monate dauerte es, ehe der erste Hattrick der Super-League-Saison erzielt wurde. Jordan Siebatcheu netzte gegen den FC Zürich gleich dreifach ein. Und keine 3 Stunden später gelang Sions Anto Grgic beim Last-Minute-Sieg über St. Gallen dasselbe Kunststück.

YB: Nsame kehrt zurück – auch in die Startelf?

Bei Branchenprimus YB schloss Siebatcheu mit nun insgesamt 7 Toren zu Rekord-Knipser Jean-Pierre Nsame auf. Spannend sind zweierlei Erkenntnisse: Zum einen ist Siebatcheu ein «Serientäter», seine 7 Treffer verteilen sich neben dem Hattrick auf 2 Doppelpacks. Zum anderen netzte der in Washington geborene Franzose immer ein, wenn Nsame fehlte.

Siebatcheus Höhenflug stellt Young-Boys-Trainer Gerardo Seoane nun vor die Qual der Wahl: Auf welchen Stossstürmer soll er im Heimspiel gegen Lausanne am Sonntag setzen, wenn Nsame von seiner Rot-Sperre zurückkehrt? Zumal der kongeniale Meschack Elia (5 Assists), von gelegentlichen Rotationen abgesehen, gesetzt scheint. Zudem pocht der flinke Youngster Felix Mambimbi auf Einsatzzeit.

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«Alles wurde dafür gemacht, dass ich die Spielfreude wieder finde»
Aus Sport-Clip vom 04.02.2021.
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Sion: Ein Drittel aller Tore erzielt Grgic

Von diesen Luxusproblemen ist Sion weit entfernt, wenngleich man mit Grgic seit dem 3:2-Sieg über St. Gallen nun ebenfalls einen Hattrick-Schützen in seinen Reihen weiss. Ausser dem früheren U21-Natispieler, der seine Treffer Nummern 5 bis 7 erzielte, hält im Sittener Kader einzig Gaëtan Karlen (4) bei mehr als 2 Toren.

Das Duo hat also über die Hälfte der 21 Sion-Treffer erzielt. So lässt sich auch die Produktions-Baisse des noch glücklosen Ex-YB-Knipsers Guillaume Hoarau, des langzeitverletzten Patrick Luan und des bisweilen ungeschickt agierenden Schlaks Roberts Uldrikis trefflich kaschieren. Und dennoch: Auch nach dem Coup gegen St. Gallen sind die Walliser dem Barrageplatz nach Verlustpunkten noch gefährlich nahe. Es wird weitere Tore von Grgic und Co. brauchen.

SRF zwei, sportlive, 3.2.2021, 20:10 Uhr;

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