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Sieglos-Serie der «Espen» Länger als der FCSG wartet niemand

Der FC St. Gallen rutschte in den letzten 3 Runden vom 3. auf den 8. Platz der Super League ab.

Victor Ruiz
Legende: Warten auf den Sieg Victor Ruiz. Freshfocus

Wie schnell es manchmal doch gehen kann. Vor einem Jahr noch überraschte St. Gallen die Fussball-Schweiz mit erfrischendem Tempo-Fussball, bevor die Corona-Pause die Meisterschaftsträume in der Ostschweiz platzen liess.

Trotz namhafter Abgänge lief auch die neue Saison in St. Gallen im Sommer 2020 gut an, die «Espen» waren erneut der hartnäckigste YB-Verfolger. Doch nun ist seit mehreren Wochen der Wurm drin – und zwar so richtig.

  • 4 Punkte aus 6 Partien lautet die magere Bilanz.
  • Ausser einem 3:1-Sieg über den ebenfalls kriselnden FC Basel am 27. Februar gab es für den FCSG kaum etwas zu holen.
  • Länger als die «Espen» wartet in der Super League keine Mannschaft auf einen Sieg.

Lange konnte das Team von Trainer Peter Zeidler die Baisse dank der starken Hinrunde kaschieren. Doch weil in der Liga alles eng beisammen ist, ging es zuletzt innerhalb von 3 Spieltagen von Rang 3 auf 8 hinunter.

St. Gallen liegt dem FCZ

Zu allem Übel gastiert an diesem Samstag auch noch der FC Zürich in der Ostschweiz. Denn die Zürcher sind in dieser Saison auswärts stärker als zu Hause (17:16 Punkte). Und in 29 Partien in St. Gallen hat der FCZ im Schnitt 2,2 Tore erzielt – in den letzten 3 Partien sogar jeweils immer mindestens 3.

Finden die «Espen» den Rank nicht langsam wieder, droht bei nur 6 Punkten Reserve auf die Plätze 9 und 10 gar noch das Abstiegsgespenst im Kybunpark herumzugeistern. Daran hätte vor einem Jahr wahrlich niemand gedacht.

Radio SRF 1, Morgenbulletin, 03.04.2021 07:05 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Koni Flütsch  (KOMANKO)
    Spannend! Wenn der FCSG als einziges Erfolgserlebnis in letzter Zeit einen Sieg gegen den aktuell mehr als kriselnden FCB vorzuweisen hat, dann spricht dies Bände. Nun wird es nochmals richtig spannend hinten in der Tabelle, was zu begrüssen ist.
  • Kommentar von Lorenzo Ciliberto  (Lavrentius)
    Bis vor kurzem wurde der FCSG noch als Titelanwärter gehandelt. Das Strohfeuer ist längst aus. Die müssen schauen, dass sie nicht noch von Vaduz überholt werden. Es war schon fast peinlich wie Hüppi, Sutter und Zeidler als Zaubertrio beschrieben wurden. Die Realität ist wie sie ist.
    1. Antwort von Christoph Wyss  (Whitee)
      Was die drei zu dieser Zeit mit dem Klub erreichten war beachtlich. Und es war genauso Realität wie der FC St. Gallen heute. Sowas muss man sich auch eingestehen können! Oder aber man verfasst Kommentare wie sie.