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Sion zu Gast in Bern YB gegen den Wunschgegner und den Behrami-Faktor

Meister YB strebt nach 3 Remis wieder einen Sieg an. Gegner Sion kommt statistisch gesehen gerade recht.

Valon Behrami macht Roberts Uldrikis Platz.
Legende: Eine Viertelstunde vor Schluss Valon Behrami macht Roberts Uldrikis Platz. Keystone

Am Samstagabend steigt im Stade de Suisse in Bern das Verfolger-Duell in der Super League. YB und Sion (beide 16 Punkte) sind die ersten Jäger von Leader Basel (19). Auf dem Papier scheinen allerdings die Young Boys klar favorisiert.

YB gewann die letzten 11 Duelle gegen die Walliser allesamt. Sion wartet seit mehr als 23 Jahren auf einen Sieg in Bern. 28 Niederlagen und 5 Unentschieden setzte es seit dem 2:1-Sieg im Herbst 1996 ab.

Drei Dinge könnten Sion allerdings Mut machen:

  • «Seuchenvogel» Behrami: Sion-Coach Stéphane Henchoz wird wegen des Kunstrasens Valon Behrami nicht einsetzen. Dies scheint mit Blick auf die bisherigen Resultate fast schon eine gute Nachricht für die Sittener Fans: Denn der 34-jährige Ex-Internationale ist bislang so etwas wie der Walliser Seuchenvogel. Mit Behrami bezog Sion seine beiden Saisonniederlagen gegen Basel und St. Gallen, ohne ihn gewann das Team ausnahmslos und erzielte gegen den FCZ die Tore vom 1:1 zum 3:1 und im Cup gegen Aarau den Siegtreffer zum 1:0. Bei der 1:2-Niederlage gegen St. Gallen am Mittwoch musste Behrami bei seiner Auswechslung gar einzelne Pfiffe über sich ergehen lassen. 2 Minuten später gelang Seydou Doumbia (77.) der Anschlusstreffer.
Video
Pfiffe gegen Behrami
Aus Sport-Clip vom 28.09.2019.
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  • YB-Lazarett und kein Ende: Camara, Sierro, Lauper, Martins, Spielmann, Sulejmani, wahrscheinlich Assalé und vielleicht Ngamaleu: Es könnte fast eine mögliche YB-Aufstellung sein, ist aber die Verletztenliste. Durch eine beispiellose Pechsträhne wird der letztjährige Dominator in der Super League gerade auf die Probe gestellt. Jüngstes Opfer ist Vincent Sierro. Der Mittelfeldmann zog sich am Mittwoch beim 1:1 in Thun einen Innenbandriss im rechten Knie zu und droht wie Ali Camara, Sandro Lauper und Marvin Spielmann bis zum Jahreswechsel auszufallen.
  • Seydou Doumbia: Seit seinem Wechsel 2008 zu YB kommt kein Spieler mit mindestens 2 Einsätzen auf den Torschnitt des Ivorers (71 Goals in 91 Spielen ergeben 0,78 Treffer im Schnitt). Dem dreifachen Torschützenkönig in der Super League gelang vor 3 Tagen im 3. Spiel der erste Liga-Treffer für Sion.

Torschützenliste seit 2008/09 (Quelle: Opta)

Rang
Spieler
SpieleTore
1.Marco Schneuwly
291100
2.Guillaume Hoarau
12892
3.Marco Streller
19086
4.Alex Frei
10373
5.Seydou Doumbia
9171

1 Kommentar

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  • Kommentar von Martin Gebauer  (Gebi)
    Ich wurde hier niedergemacht, als ich schrieb, dass Behrami ein Floptransfer sei. Die ersten Runden zeigen, dass ich recht habe. Behrami ist ein Schatten seiner selbst und ein stetter Gefahrenherd, aber für sein eigenes Team. Dazu ist er extrem verletzungsanfällig. Seine Karriere ist vorbei!
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