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Fussball: Super League, St. Gallen - Thun
Aus sportaktuell vom 22.03.2014.
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Super League St. Gallen beendet Durststrecke

Nach acht sieglosen Partien hat der FCSG zum Erfolg zurückgefunden. Die St. Galler schlugen Thun dank einem schönen Treffer von Kristian Nushi mit 1:0.

«Remis bringen uns nicht weiter, Siege müssen her!» hatte St. Gallens Trainer Jeff Saibene vor der Partie gefordert. Die letzten drei Spiele der Espen in der Super League hatten 1:1 geendet.

Doch Saibenes Team trat vorerst nicht wie eine Mannschaft auf, die mit Selbstvertrauen auf Sieg spielt. Thun übernahm das Spieldiktat und kam zu Möglichkeiten: Nelson Ferreira drosch den Ball knapp übers Tor, Marco Schneuwly sah seinen Schlenzer von Daniel Lopar geklärt. St. Gallen hingegen war offensiv praktisch inexistent. Saibene sprach von einer «katastrophalen ersten Hälfte».

Wende nach der Pause

Saibene reagierte in der Pause und brachte mit Matias Vitkieviez und Sébastien Wüthrich Schwung in die Offensive. Das fruchtete: Zuerst war es Roberto Rodriguez, dessen Schuss David Moser, der für Guillaume Faivre eingewechselt worden war, übers Tor lenken konnte. Wenig später traf Vitkieviez die Latte.

In der 52. Minute schliesslich erlöste Nushi das Heimteam. Der Kosovare legte sich nach einem Doppelpass an der Strafraumgrenze den Ball zurecht und traf herrlich in die linke obere Torecke.

Lange Durststrecke beendet

Das St. Galler Strohfeuer nach der Pause reichte aus, um die geforderten drei Punkte einzufahren. Hektik kam nur noch in der 86. Minute auf, als die Thuner ein Handspiel im Strafraum reklamierten. Auf der Gegenseite hatte Moser mit einem schönen Reflex gegen Wüthrich ein zweites Tor der St. Galler verhindert.

Die Espen verliessen damit den Platz erstmals seit dem 8. Dezember und nach acht Partien wieder als Sieger.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco , Spiez
    Die zweite Halbzeit war sehr gut von St. Gallen. Dank Lopar waren sie noch im Spiel, denn im Normalfall ist das Spiel gegessen nach Halbzeit 1. Thun MUSS den Sack zu machen. Aber im Fussball kommts erstens anders, zweitens als man denkt.
  • Kommentar von Valentin Egger , St.Gallen
    Endlich ein Sieg für St.Gallen.
  • Kommentar von dean schlapbach , thun
    Die Schneuwly Brothers spricht man übrigens nicht als ,,schnöwly" aus, sondern als ,,schneuli'' .