Zum Inhalt springen

Super League St. Gallen stösst Basel weiter ins Elend

4. siegloses Meisterschaftsspiel in Serie: Basel verliert in St. Gallen 1:2 und muss sich von den Ostschweizern in der Tabelle überflügeln lassen.

Legende: Video Zusammenfassung St. Gallen - Basel abspielen. Laufzeit 5:45 Minuten.
Aus sportlive vom 20.09.2017.
  • Basel wartet in der Liga seit 4 Spielen auf einen Sieg
  • St. Gallen schlägt den FCB nach 6 Niederlagen in Serie erstmals wieder
  • Der Basler Marco Aratore erzielt bereits sein 5. Saisontor für St. Gallen
  • Die weiteren Partien: YB gewinnt gegen Luzern, der FCZ punktet in Lausanne

Das Hoch war von kurzer Dauer: Nach dem mühsamen 1:0-Zittersieg im Cup in Chiasso am Sonntag setzte es für Basel erneut eine Niederlage ab. Und der Meister machte es St. Gallen leicht. Beiden Toren ging ein einfacher Ballverlust der Gäste voraus:

Legende: Video Xhaka patzt, Aratore schlenzt abspielen. Laufzeit 0:28 Minuten.
Aus sportlive vom 20.09.2017.
  • 15. Minute: Taulant Xhaka vertändelt den Ball am eigenen Sechzehner. Aratore schnappt sich das Leder und schlenzt es sehenswert in die weite Ecke.
  • 25. Minute: Manuel Akanji spielt einen Fehlpass in der Vorwärtsbewegung. St. Gallen nützt die Unordnung in der FCB-Defensive im anschliessenden Gegenstoss gnadenlos aus. Den Versuch von Albian Ajeti kann Tomas Vaclik nur noch zur Seite ablenken, Danijel Aleksic schiebt problemlos ein.

«Wir haben die 1. Halbzeit verschlafen und St. Gallen 2 Tore geschenkt», resümierte dann auch FCB-Trainer Raphael Wicky.

St. Gallen kam aber nicht nur aufgrund Basler Unzulänglichkeiten zum Erfolg, sondern verdiente sich die 3 Punkte auch mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und grossem Kämpferherz.

Auch durch den späten Anschlusstreffer von Luca Zuffi liessen sich die St. Galler nicht mehr aus der Reserve locken (89.).

St. Gallen nimmt sich eine Auszeit

Zuvor hatten die Ostschweizer in der 2. Halbzeit nur einmal kurzzeitig die Kontrolle über die Partie verloren, doch Basel konnte die schwachen 10 Minuten des Heimteams nicht ausnutzen. Ricky van Wolfswinkel scheiterte alleine vor Daniel Lopar, Davide Callàs Abschluss streifte die Latte und Kevin Bua traf nur ins Aussennetz (49./54./55.).

In der Tabelle überholte St. Gallen den FC Basel und liegt neu auf Platz 3. Die Situation für das Team von Wicky hingegen wird immer ungemütlicher.

Legende: Video Wicky, Lang, Contini: Die Stimmen zu FCSG - Basel abspielen. Laufzeit 2:14 Minuten.
Aus sportlive vom 20.09.2017.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 20.09.2017, 19:45 Uhr.

18 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Roman Lutz (Romi)
    Gratulation FC ST.GALLEN!! Was der heute gezeigt hat, Hut ab. Sie waren in allen Belangen besser wie die Basler. Basel war schwach. Nein, sogar sackschwach! Heute hat man einmal mehr gesehen, wo die Schwächen des FC Basel liegt. Aber das war eigentlich schon mehrheitlich immer so. Heute ist schwierig einen St.Gallerspieler herauszunehmen. Sie waren im Kollektiv stark. Nochmals Gratulation FCSG! Weiter so.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Urs Bernhardsgrütter (UrsBhg)
    Also mit dem schönen roten Trainingsanzug von Wicki hat das also die momentane Baise vom FCB wirklich nichts zu tun! Mir sind diese Trainer lieber als jene mit der Krawatte... Für den Fussball bei uns ist es gut, wenn es ausgeglichener ist. und jede Wette. Meister wird doch der FCB.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Fabio Del Bianco (fäbufuessball)
    Auch wenn der Fokus (natürlich) auf die Punkte (welche der FCB NICHT holt) gerichtet ist, muss ich (auf dieses Spiel bezogen) sagen: Ein wenig Pech hatte der FCB schon mit der Chancenauswertung in der zweiten Halbzeit. HÄTTE man die Chancen kaltblütig genutzt (bsp. van Wolfswinkel), dann WÄREN Punkte mitgenommen worden. "Hätte, wäre wenn"...zurzeit läuft es einfach nicht. Das es Trainer Raphael Wicky an den Kragen geht, ist doch logisch... wenn auch nicht immer ganz korrekt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen