St. Gallen verpasst den Sprung an die Tabellenspitze

Der FC St. Gallen und Luzern haben sich in der 17. Runde der Super League 1:1 unentschieden getrennt. Die Ostschweizer verpassten es somit, GC vom Leaderthron zu verdrängen. Die Innerschweizer hingegen bauten ihre Serie der Ungeschlagenheit auf 4 Spiele aus.

Gerade einmal 2 Minuten brauchte St. Gallens Ivan Martic, um nach seiner Einwechslung für den Ausgleich zu sorgen. Damit zeigte sich der 22-jährige wesentlich effizienter als seine Teamkollegen, die bis zu jenem Zeitpunkt in der 76. Minute bereits mehrere hochkarätige Chancen ausgelassen hatten. Franck Etoundi, Dejan Janjatovic, Oscar Scarione oder Kristian Nushi scheiterten allesamt aus aussichtsreicher Position.

Entsprechend gross war die Erleichterung auf Seiten der Ostschweizer, die bereits nach 20 Minuten und einem unnötigen Ballverlust von Stéphane Nater im Mittelfeld mit 0:1 in Rückstand geraten waren. Ausgerechnet der Ex-St. Galler Adrian Winter brachte die Gäste mit seinem 3. Saisontor in Führung.

Lopar mit starker Parade

Das Heimteam brauchte in der Folge ein paar Minuten, um sich von diesem Rückschlag zu erholen. Daniel Lopar verhinderte in dieser Phase einen noch höheren Rückstand, als er nach einem Eckball ein Geschoss von Sally Sarr mit einem starken Reflex auf der Linie abwehren konnte.

Diese Parade schien wie ein Weckruf für die Ostschweizer, die anschliessend ihre besten Momente hatten. Doch die FCSG-Fans mussten sich bis eine Viertelstunde vor Schluss gedulden, ehe Martic der erlösende Ausgleich gelang.

Winter zufrieden, Saibene nicht ganz

«Mit dem Unentschieden können wir leben», meinte Torschütze Winter nach dem schnellen und intensiven Spiel. Generell sei  der Aufwärtstrend im Team deutlich spürbar, nachdem man nun viermal in Serie habe punkten können. «Der FC Luzern hat gut verteidigt und immer wieder unseren Rhythmus gebrochen», konstatierte FCSG-Trainer Jeff Saibene, insofern sei er froh gewesen, «dass uns doch noch der Ausgleich gelungen ist.»