Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Starker Aufsteiger Was GC leistet, ist nicht neu

Aufsteiger GC grüsst nach 12 Runden von Platz 4 und befindet sich damit in guter Gesellschaft.

GC jubelt
Legende: Hat allen Grund zum Jubeln Aufsteiger GC. Keystone

Prognosen vor dem Saisonstart waren schwierig. Was ist von GC nach zwei Jahren Absenz in der Super League zu erwarten? Gemeinhin wurde den Zürchern mehr zugetraut als einem «normalen» Super-League-Aufsteiger. Dank seinem Renommee und dem chinesischen Fosun-Konzern im Rücken genoss der Rekordmeister in der Öffentlichkeit durchaus Kredit.

Prompt lässt sich die Bilanz nach 12 gespielten Runden sehen. 17 Punkte, Rang 4 und nur 3 Niederlagen stehen nach einem Drittel der Saison auf dem Konto des Aufsteigers. Nachdem GC in der Offensive zu Beginn der Saison noch Mühe gehabt hatte, lief die Angriffsmaschinerie zuletzt auf Hochtouren. Mit 15 Toren aus den letzten 5 Runden stellen die Grasshoppers den zurzeit stärksten Sturm der Liga.

Trainer Giorgio Contini hat es geschafft, aus den zahlreichen Zuzügen ein Team zu formen, das mit dem Abstieg bis jetzt nichts zu tun hat.

Video
Am Sonntag: GC entführt 3 Punkte aus dem Tourbillon
Aus Super League – Goool vom 31.10.2021.
abspielen. Laufzeit 7 Minuten 13 Sekunden.

In guter Gesellschaft

Stechen die Leistungen von GC im Vergleich mit anderen Aufsteigern heraus? Ein Blick in die jüngste Vergangenheit dämpft die Euphorie, denn in den letzten Jahren hielten die Neuen fast ausnahmslos gut mit.

Der FC Zürich (20) und Lausanne (17) performten zu Beginn ihrer ersten Saison nach dem Aufstieg ähnlich gut wie die Grasshoppers in dieser Spielzeit. Einzig Xamax stand in der Saison 2018/19 nach 12 Runden mit nur 10 Punkten auf dem Barrage-Platz.

Bilanz der SL-Aufsteiger nach 12 Runden

AufsteigerRang
PunkteRang Saisonende
GC (21/22)
417?
Lausanne (20/21)
615
6
Servette (19/20)
7124
Xamax (18/19)
10109
FC Zürich (17/18)
3204
Lausanne (16/17)
4179

Überhaupt wussten die Aufsteiger in der 1. Saison nach der Rückkehr ins Oberhaus meist zu überzeugen. Einzig die Neuenburger mussten in die Barrage, konnten den direkten Wiederabstieg aber verhindern. Der Albtraum aller Aufsteiger wurde indes vor 12 Jahren das letzte Mal Realität. Vaduz musste 2009 den direkten Weg zurück in die Challenge League antreten.

Trainer Contini tut dennoch gut daran, die Pace hochzuhalten. Vor der Nationalmannschafts-Pause steht für sein Team noch das Kräftemessen mit Meister YB auf dem Programm. Die Chance, den kriselnden Bernern nach dem 0:0 im Juli erneut Punkte abzuknöpfen, steht gut.

SRF zwei, Super League - Goool, 31.10.21, 18:00 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Valentin Wolf  (Cabraledon)
    Liegt nicht an GC, sondern an dem unglaublich schlechten Super League Niveau ;)-
    Habe genau gewusst, dass jetzt nach diesem Sieg über Sion alle sagen werden wie gut GC ist, aber wer sich die Spiele auch anschaut und nicht nur das Resultat, sollte eigentlich sehen, dass dies an den anderen Teams liegt dass GC soweit vorne ist …
    Könnte genauso gut Servette oder ein anderes Team sein :/
    1. Antwort von Stefan Zürcher  (Bärner89)
      Es könnte ein anderes Team sein ja i
      st es aber nicht.. Hauptsache Gc nicht loben so kommt es mir oft vor aber lieber GC oben als Vaduz z.b und bis jetzt schaden sie dem Niveau der Liga sicher nicht auch wen es nicht immer super Leistungen waren..
    2. Antwort von Christian Ackermann  (Christian Ackermann)
      Da stimme ich zu!
    3. Antwort von Frank Schoch  (Immerhopper)
      Loddar würde sagen: Könnte könnte Fahrradkette:-))
    4. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Wer das Spiel FCZ-Basel gesehen hat widerspricht ihnen vehement. Das Niveau in der SL ist diese Saison über weite Strecken ausgezeichnet. Basel, Züri und YB liefern zuweilen richtige Feuerwerke ab, auch St. Gallen zeigte schon begeisternde Auftritte. 3,5 Tore pro Spiel sprechen eine deutliche Sprache. Man ist gewillt offensiven Fussball zu spielen. Gegen Sion, das wohl zusammen mit Lugano den destruktivsten Fussball spielt, gibts halt selten wirklich guten Fussball zu sehen.
  • Kommentar von Stefan Gisler  (GiJaBra)
    Naja, rs misste erwartet werden. GC schon letztes Jahr mit doppelt so grossem ggü. sllen anderen Teams in der CL. Dieses Jahr nochmals viel drauf gelegt und vermutlich mit dem drittgrössten Budget. Nicht billige Spieler geholt (Löhne). Von der Spielerqualität muss man da oben sein. Es wird sich weisen wir Nachhaltig dieses System sein wird. Contini hat bisher gute Arbeit geleistet.Aber ein reges Kommen und Gehen könnte passieren. GC wird wohl ein Spielerparkplatz für die Investoren sein,werden.