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Trainer-Rochade im Tessin Celestini ersetzt den gefeuerten Abascal

Guillermo Abascal ist nicht mehr länger Trainer beim FC Lugano. Sein Nachfolger steht mit Fabio Celestini bereits fest.

Legende: Video Trainerwechsel beim FC Lugano abspielen. Laufzeit 01:19 Minuten.
Aus sportaktuell vom 01.10.2018.

Innerhalb von wenigen Stunden haben die Luganesi Guillermo Abascal entlassen und Fabio Celestini als seinen Nachfolger bekannt gegeben. In einer Medienmitteilung bestätigt der Klub, dass man sich «grundsätzlich einig» sei. Der Vertrag könne aber erst am Dienstag unterschrieben werden, da Celestini bis am Montag in den Ferien weilte. Am Mittwoch soll er das erste Training leiten.

Somit kehrt Celestini nach 6 Monaten Pause wieder in die Super League zurück. Der 42-Jährige war am 20. April 2018 beim späteren Absteiger Lausanne freigestellt worden.

Abascal ohne Chance bei Renzetti

Die Absetzung von Abascal kam nicht wirklich überraschend. Zu gross waren die Differenzen zwischen Präsident Angelo Renzetti und dem Spanier. Auch die Aufholjagd der Tessiner gegen den FC Basel am Sonntag rettete Abascal den Job nicht.

Dabei standen die Spieler auf der Seite von Abascal. Kurz nach dem Remis gegen Basel betonte Captain Jonathan Sabbatini noch: «Wenn Abascal entlassen wird, ist dies eine Niederlage für den ganzen Klub.»

Nur 6 Monate im Amt

Abascal hatte erst am 10. April die Nachfolge von Pierluigi Tami angetreten. Die Super-League-Saison beendete er mit Lugano dann auf Rang 8. In dieser Saison blieb der FCL zuletzt dreimal in Serie sieglos. Aktuell sind die Tessiner auf Platz 6 klassiert.

Seit Renzetti im Jahr 2010 das Präsidentenamt in Lugano übernahm, standen bereits 13 verschiedene Trainer an der Seitenlinie der Tessiner. Celestini ist nun der 14. Kontinuität sieht definitiv anders aus.

Legende: Video Renzetti platzt im Spiel gegen Basel der Kragen abspielen. Laufzeit 00:10 Minuten.
Aus sportlive vom 30.09.2018.

Abascal ist nach 9 gespielten Runden bereits der 3. Coach, der in der Super League die Koffer packen muss – kein neues Phänomen hierzulande. Vor dem Spanier wurden bereits Raphael Wicky (Basel) und Maurizio Jacobacci (Sion) gefeuert.

Sendebezug: SRF zwei, Super League Goool, 30.09.2018, 18 Uhr

24 Kommentare

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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Bei Lugano ist es wie bei Sion, der Präsident "wirbelt und macht" und die Manschaft kommt nicht vom "Fleck und kann sich nicht entwickeln"!
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    In dieser Liga wimmelt es von Dilettanten. Es ist Haare raufend. Man sehe doch wie in vielen Sportarten eine Sprung an die Weltspitze gegeben hat, trotz größerer Konkurrenz, das vor allem durch Professionelle Infrastrukturen besonders bei den Verantwortlichen. Im Fußball ist Geld leider sehr wichtig geworden, daher wimmeln sich da auch immer mehr Skurrile und dubiose , sogenannte Geschäftsmänner herum, entweder des eigenen Egos wegen oder um Schwarzgeld zu waschen.
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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn (Heiner Zumbrunn)
    Kann man, darf man so einen Schluss ziehen? Wir haben 3 Entlassungen in wenigen Monaten in der Super League. Alle 3 Trainer wurden von den gleichen Teamverantwortlichen gewählt und angestellt. Und nach wenigen Spielen, aktuell sind es neun und ein paar Cupspiele, ohne von aussen sichtbare Gründe frei gestellt oder fristlos entlassen. Ist es so, dass Vereine mit den schlechtesten Präsidenten am schnellsten die Trainer entlassen - oder ev. schon die nicht passenden Trainer angestellt haben?
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