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FCL-Sportchef Meyer zur Trainerentlassung
Aus Sport-Clip vom 17.12.2019.
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Trainerentlassung beim FCL Unrühmlicher Zeitpunkt? Meyer: «Sehe ich nicht so»

Am Dienstagmittag haben die FCL-Funktionäre Stellung zur Entlassung von Trainer Thomas Häberli genommen.

«Der Entscheid fiel am Sonntagabend», berichtete FCL-Sportchef Remo Meyer. Er hatte den Antrag zur Freistellung dem Verwaltungsrat vorgelegt, dieser segnete ihn unter der Leitung von VR-Präsident Philipp Studhalter ab.

Die beiden Funktionäre nahmen dann auch am Dienstag Stellung zur Entlassung und verteidigten den Zeitpunkt. Die gesamte Hinrunde sei in die Analyse geflossen. Man reagierte nicht unter den Eindrücken aus den letzten beiden Spielen, in welchen Luzern unglücklich gegen YB 0:1 verlor und Basel 2:1 geschlagen habe, erklärte Meyer.

Er geniesst unser vollstes Vertrauen.
Autor: VR-Präsident Studhalterüber Sportchef Meyer

Danach nannte der FCL-Sportchef die Gründe für die Entlassung: «Das schwache sportliche Abschneiden in der Vorrunde und unterschiedliche Auffassungen der gezeigten Leistungen. So sahen wir unsere Ziele für die Rückrunde stark gefährdet.»

In den letzten 8 Jahren «verbrauchte» der FC Luzern 7 Trainer. 2 davon durfte Meyer aussuchen. Doch sowohl René Weiler als auch Thomas Häberli wurden den Erwartungen nicht gerecht.

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VR-Präsident Studhalter nimmt Stellung zur Trainerentlassung
Aus Sport-Clip vom 17.12.2019.
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Muss nun Meyer um seinen Job zittern? Nicht, wenn es nach Studhalter geht. Der Verwaltungsratspräsident stärkte seinem Sportchef demonstrativ den Rücken: «Meyer informierte stets transparent, seine Entscheide waren immer nachvollziehbar. Er geniesst unser vollstes Vertrauen.»

Nun geht es darum, bis Anfang Januar einen neuen Trainer zu finden. Dieser soll die FCL-DNA in sich tragen, sagt Meyer: «Einen mutigen und laufstarken Fussball spielen lassen und gut mit Jungen arbeiten können.»

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FCL-Sportchef Meyer über die Trainersuche
Aus Sport-Clip vom 17.12.2019.
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Sendebezug: SRF zwei, «sportaktuell», 16.12.2019, 22:35 Uhr.

19 Kommentare

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  • Kommentar von Oliver Kornfeind  (Tschiggislav)
    FCL...wie im wilden Western...das Sión der Deutschschweiz...nur auf mehrere Schultern verteilt
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  • Kommentar von Martin Gebauer  (Gebi)
    Unter Häberli scheinen die Spieler und das Team keine Entwicklung mehr gemacht zu haben. Der FCL wirkte über weite Strecken so, als löse sich das Team auf, da war keine Systematik mehr zu erkennen, nur noch Angst. In einer solchen Situation muss die Vereinsleitung handeln. Vielleicht müsste man mal im eigenen Nachwuchs die Fühler ausstrecken. Fortes ehemaliger Assistent, Sandro Chieffo, macht bei der U21 einen guten Job und wäre evtl. bald bereit für höhere Aufgaben?!
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    1. Antwort von M. Wyrsch  (mawylu)
      Martin Gebauer: Ein guter und sachlicher Beitrag. Trotzdem noch einige Präzisierungen. Seoane hat zu seiner Zeit 2 bis 3 U21 Spieler(Ruban Vargas, Silvan Sidler) ins Team integriert. Häberli hat das fortgesetzt mit Marco Burch und mit Darian Males. Und auch Geni Colatrella macht als Nachwuchstrainer einen guten Job. An dem soll es nicht liegen. Und ich hoffe, der zukünftige FCL-Trainer wird das fortsetzen, mein Favorit; René van Eck¨!
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  • Kommentar von Werner Aeschlimann  (wernz)
    Häbi Gou zrügg uf Bärn, hie isch dis dehei!
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