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Für den Teamspirit ins Trainingslager
Aus Fussball vom 21.12.2021.
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Trainingslager der SL-Klubs Warum der FC Basel aus Spargründen in Dubai trainiert

Sich in der südlichen Wärme für die Rückrunde schinden: Die Bedeutung der Winter-Trainingslager und ihre kuriosen Auswüchse.

Wer mag es den Klubs der Super League verdenken, dass sie – sofern es die Vereinskasse hergibt – ihre Wintertrainingslager in den Süden verlegen? Bei sonnigen 20 Grad lässt sich besser für die Rückrunde schinden, als bei stürmischem Schneetreiben und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Bei GC etwa kommt dazu, dass ein für diese Witterung geeigneter Rasenplatz schlicht nicht vorhanden ist. Ein weiterer zentraler Punkt sei die Dynamik, die bei einer gemeinsamen Reise entsteht, erklärten die Klubs auf Rückfrage von Radio SRF 3.

Favorisierter Trainingsort: Spanien

Beliebteste Destination ist dabei jeweils Spanien. In diesem Winter zieht es YB, GC und Luzern dorthin. Den FC Basel für einmal nicht: Für die «Bebbi» geht die Reise nach Dubai. Kurioserweise aus Geldgründen. Wegen Sparmassnahmen stand ein Trainingslager im Ausland auf der Kippe. Dann kam die Einladung nach Dubai: Sponsor ist ein ägyptisches Medienunternehmen.

Fussballspieler im Trainingslager
Legende: Szeneriewechsel Im Sommer trainierte der FC Basel noch in Crans-Montana. Im Winter geht die Reise nun nach Dubai. Keystone

Hintergrund dieses wild anmutenden Deals ist folgender: Der FC Basel ist dank ehemaligen Spielern wie Mohamed Salah oder Mohamed Elneny in Ägypten äusserst beliebt. Das Medienunternehmen erhält im Gegenzug zur Einladung die Rechte für Testspiele, die Basel gegen ägyptische Teams bestreitet. Das findet bei den Basler Fans in der Schweiz angesichts der mitunter prekären Menschenrechtslage in Dubai nicht gerade Anklang.

Radio SRF 1, Morgengespräch, 21.12.21, 6:15 Uhr;

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Max Flobim  (Superwoman)
    Schön, dass der FC Basel so viele Gefühle,
    gleich welcher Art hervorrufen. Zeigt doch, dass der Verein interessant ist. Lasst euren Gefühlen freien Lauf. Dubai ist ein beliebter Ferienort der Schweizer, fliegen doch jedes Jahr tausende Schweizer Touristen dorthin.
    1. Antwort von Philipp Spuhler  (PSp)
      So beliebt ist Dubai auch wieder nicht, ganz frei Bewegen kann man sich nicht. Die Schaich's passen genau auf.
  • Kommentar von Patrick Salonen  (Patrick Salonen)
    Allen die hier nun grossartig aufschreien betreffend der Menschenrechte und Ausbeutung in Dubai oder Ägypten sei geraten mal etwas genauer nach Spanien (Destination von YB, Luzern, GC) auf die ganzen Gemüse- und Früchteplantagen im Süden zu schauen! Ausbeutung und Menschenrechtsverletzungen gibt es auch dort in nicht tolerierbarem Ausmass. Klimatechnisch sollten wir uns sowieso keine Gedanken betreffend Fussball machen. Das lässt sich nur schwer vereinen...
  • Kommentar von Dennis Gutknecht  (Federer_IST_Gott)
    Ist Elneny überhaupt noch bekannt? Den haben doch sicher die meisten vergessen mittlerweile
    1. Antwort von Ruedi Möckli  (rm)
      Ja, er spielt immer mal wieder bei Arsenal.
    2. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Gutknecht, bei den Ägypterinnen ist Elneny, einer ihrer Nationalspieler sicher sehr bekannt. Deshalb kennen sie in Ägypten auch seinen Werdegang und wissen, wer der FC Basel ist. Darum geht es hier in diesem SRF-Artikel, nicht um die Bekanntheit Elnenys in der Schweiz.