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Um Meisterchancen zu wahren St. Gallen muss zum Siegen zurückkehren

Wollen die Ostschweizer weiter vom ersten Titel seit 2000 träumen, sind am Samstag gegen den FC Zürich 3 Punkte Pflicht.

Trainer Peter Zeidler und Topskorer Cedric Itten.
Legende: Gelingt St. Gallen der Turnaround? Trainer Peter Zeidler und Topskorer Cedric Itten. Keystone

Im Kampf um den Titel ist die Ausgangslage vor der 34. Runde klar: Falls das zweitplatzierte St. Gallen am Samstag beim FC Zürich nicht gewinnt, bekommen die Young Boys am Sonntag die Chance, mit einem Sieg gegen Luzern vorzeitig zum dritten Mal in Serie Meister zu werden. 3 Runden vor Schluss weisen die Berner einen Vorsprung von 5 Punkten auf.

Brutale Dämpfer gegen Thun und Basel

Die Ostschweizer stehen also gehörig unter Druck, wollen sie erstmals seit 2000 wieder die Trophäe in die Höhe stemmen. Das Selbstvertrauen der St. Galler hat indes zuletzt arg gelitten. In Thun mussten sie sich in der 32. Runde überraschend 1:2 geschlagen geben. Am letzten Mittwoch folgte mit der 0:5-Pleite gegen Basel die nächste herbe Enttäuschung.

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Archiv: Basel schenkt St. Gallen 5 Tore ein
Aus Sport-Clip vom 22.07.2020.
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Das klare Verdikt gegen den FCB war für FCSG-Trainer Peter Zeidler ein Schock: «Wir können nicht über den Meistertitel reden, wenn wir gegen Basel 0:5 vorgeführt werden», sagte der 57-Jährige nach der Partie. Man habe gegen Basel Lehrgeld bezahlt. «Wir sind stolz auf unsere vielen jungen Spieler. Aber natürlich bleiben sie nicht fehlerfrei.»

Nun gegen den «Angstgegner»

Die Chance zur Rehabilitation bietet sich St. Gallen am Samstag auswärts beim FC Zürich. Ein Sieg ist dabei Pflicht. Die bisherigen Saisonduelle sprechen allerdings nicht für die Grün-Weissen. Alle 3 Begegnungen gegen den FCZ gingen verloren. Zuletzt setzte es in der 25. Runde zuhause eine empfindliche 0:4-Niederlage ab.

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Archiv: FCSG geht zuhause gegen FCZ unter
Aus Sport-Clip vom 25.06.2020.
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Eine solch schlechte Bilanz weisen die St. Galler gegen keinen anderen Gegner auf. Der letzte Sieg im Letzigrund-Stadion liegt zudem bereits mehr als 5 Jahre zurück. Zeidler lässt sich trotz aller schlechten Vorzeichen nicht aus der Ruhe bringen und gibt sich mit Blick auf den Titelkampf kämpferisch: «Die Saison ist noch nicht zu Ende.»

SRF zwei, sportlive, 22.07.20, 20:10 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Ein Underdog wie St Gallen gefällt vielen und man wünscht sich das er Erfolg hat. doch Wenn man realistisch Bleibt waren die Chancen stets klein. Zu klein das Kader, zu wenig Talente und Zuviel aufwand für den Erfolg. Diese Mannschaft kann kämpfen und hatte durch die vielen guten Resultate natürlich auch viel Selbstvertrauen die viele Mängel kaschieren konnten. Leider kam den St, Galler der Virus in die Quere und der lauf wurde jäh Unterbrochen. Es ist trotz allem eine erfolgreiche Saison
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    1. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Mit Verlaub: das sehe ich anders. Talent und Breite hat dieser Kader mehr als genug. Was fehlt ist Erfahrung, welche sie allerdings in den nächsten 2-3 Jahren erarbeiten werden. Ich hab schon vor Monaten geschrieben, dass es diese Saison für die "Gallier" NOCH nicht reichen wird..... ;-))
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  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Der FC St. Gallen hat keinen Sprit mehr im Tank und wird auch gegen den FCZ verlieren. YB wird Meister und Basel schnappt sich noch den 2. Platz. Basel traue ich auch den Finaleinzug in der EL zu. Was für ein Ding, wenn endlich mal ein Schweizer Club in einem Europacupfinal stehen würde. Träumen darf man ja...
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  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Ich glaube nach wie vor dass die "Gallier" im Lezi gewinnen. Allerdings wünschte ich mir eine vorzeitige Entscheidung der Meisterschaft. Nicht weil ich Berner bin, sondern weil Verband/Liga offenbar nicht mehr dafür sorgen können/wollen, dass die evtl. Meisterschafts-Entscheidende Partie YB-St. Gallen im Free- bzw. öffentlich rechtlichen TV übertragen wird. Ich empfinde dies als Frechheit! Selbst im Fussball muss diese überbordende Cash-Melkerei auch mal gewisse Grenzen haben.... ;-))
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    1. Antwort von Noel Menzi  (N.Menzi)
      Das SRF darf 2 Partien pro Halbrunde kurzfristig tauschen. Genau das würde geschehen, wenn es eine Finalissima geben würde, also einfach glücklich bleiben.
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