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Ungleiche Zahl an Heimspielen Die trügerische Momentaufnahme in der Super League

Die Super-League-Tabelle ist aktuell sehr unübersichtlich. Bis zum 9. Dezember sollte es ein klareres Bild geben.

Berner Spieler jubeln
Legende: Bleibt YB vorne? Die Berner durften im Gegensatz zum FCB oft zuhause spielen. Keystone

Nach der 8. Runde ist die Tabelle der Super League so chaotisch wie nie zuvor. Die Positionen der Mannschaften können aktuell trügerisch sein – selbst die Spitzenposition von Meister YB.

Die Young Boys traten in den ersten acht Runden fünfmal im Wankdorf an. Eines der drei vorgesehenen Auswärtsspiele – jenes in Lugano – wurde infolge der Coronavirus-Pandemie verschoben. Also haben die Berner bislang fünf Heim- und nur zwei Auswärtsspiele absolviert.

Die Heimstärke der Berner ist beispiellos: Sie haben keines ihrer letzten 35 Spiele im Wankdorf verloren, 31 davon wurden gewonnen. In anderen Stadien hatten sie in der letzten Saison mehr Mühe. Sie brachten es auf eine knapp positive Bilanz von sieben Siegen und sechs Niederlagen (bei fünf Remis). In den ersten zwei Auswärtspartien dieser Saison spielten sie 0:0.

Übersicht Spiele in der Super League

Klub
Heimspiele
Auswärtsspiele
Young Boys
52
Lugano34
St. Gallen
44
Zürich
34
Lausanne-Sport33
Basel24
Servette
3
2
Sion3
2
Luzern34
Vaduz33

Basel bislang vermehrt auswärts

Demgegenüber hat Dauerrivale Basel nur zwei seiner bislang sechs Spiele zuhause absolviert. Die fünf Verlustpunkte, die Basel hinter YB liegt, müssen demnach nicht allzu viel bedeuten.

Wie verzerrt das tatsächlich ist, wird man nach dem 9. Dezember viel eher sagen können. Bis zu diesem Datum sollen alle Nachtragsspiele mit Ausnahme der besagten Partie Lugano - YB absolviert sein. Danach wird man die Tabelle nicht mehr nach Verlustpunkten lesen müssen – vorausgesetzt, es werden nicht wieder Spiele verschoben.

Video
YB schafft die Wende im Spitzenkampf gegen Basel
Aus sportheute vom 22.11.2020.
abspielen

87,5 Prozent knappe Resultate

Auch nach acht Runden – von den zehn Mannschaften hat nur St. Gallen tatsächlich achtmal gespielt – ist der Anteil an knappen Ergebnissen so hoch wie nie zuvor in der 2003 eingeführten Super League. 28 von 32 Spielen gingen entweder unentschieden oder mit einem Tor Unterschied aus. Das sind 87,5 Prozent aller Partien.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Willy Schuell  (Willy Schuell)
    Die Heimspiele sind ohne Publikum keine Heimspiele mehr. Es spielt keine Rolle, ob man im eigenen Stadion , "auswärts" oder auf dem Pausenplatz eines Schulhauses spielt, da Null Stimmung. Es stimmt, das Publikum schiesst keine Tore, aber mit 20'000 bis 30'000 Fans im Rücken spielt sich anders als vor einer Handvoll Zuschauer.
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    1. Antwort von Jonas Baumgartner  (J. Baumgartner)
      Den einzigen Vorteil, den ich aktuell bei Heimspielen ausmachen würde, ist, dass das Heimteam keine Anfahrt und Rückfahrt hat. Daher kann es sich etwas stressfreier auf das Spiel vorbereiten und hat eine längere Erholungsphase nach dem Spiel. Ich denke jedoch, dass diese Faktoren so minim sind, dass sie kaum Gewicht habem. Zumal die Reisedistanzen innerhalb der Schweiz überschaubar sind.
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    2. Antwort von yannick schmid  (yannickfcsg)
      YB und der Kunstrasen. Wahrscheinlich bei YB der grössere Heimvorteil als die Fans.
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  • Kommentar von Dani Aeppli  (Dani Aeppli)
    Bezüglich Heim- und Auswärtsspiele ist diese Tabelle überhaupt nicht trügerisch. Bei 9 Runden ist es ja unmöglich eine gleiche Anzahl zu haben. Und mehr als ein Spiel Differenz haben nur gerade YB und Basel. Die Tabelle ist eher trügerisch, weil es unterschiedliche Anzahl gespielter Spiele gibt. Da ist die Challenge League aber bedeutend unübersichtlicher. Winti und Xamax haben 6 - Thun, SH und Kriens jedoch 10 Spiele
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