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Super League Vaduz trennt sich von Contini

Jetzt hat es auch den dienstältesten Trainer der Super League erwischt: Giorgio Contini und der FC Vaduz gehen getrennte Wege.

Legende: Video Vaduz-Sportchef Haas zur Contini-Entlassung abspielen. Laufzeit 1:21 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 07.03.2017.

Giorgio Contini ist nicht mehr Trainer des FC Vaduz. Der Tabellenletzte der Super League und der 43-Jährige lösten ihren Vertrag per sofort auf.

«Die Vereinsleitung des FC Vaduz und Cheftrainer Giorgio Contini sind nach intensiven und freundschaftlichen Gesprächen zum Schluss gekommen, die gemeinsame Zusammenarbeit im gegenseitigen Einvernehmen per sofort zu beenden», teilte der Klub am Dienstag in einer Medienmitteilung mit.

«Die Trennung hat nichts mit der sportlichen Leistung des Teams zu tun», hält Vaduz-Sportchef Bernt Haas fest. Der Vertrag mit Contini wäre im Sommer ausgelaufen und nicht verlängert worden. Nun erfolgte die frühzeitige Trennung.

Dienstältester Trainer in der Super League

Contini hatte die Liechtensteiner im November 2012 übernommen und 2014 in die Super League geführt. In der laufenden Saison liegt Vaduz in der Tabelle nach 23 Runden auf dem Abstiegsplatz, punktgleich mit Lausanne. Am vergangenen Sonntag trotzte das Schlusslicht Leader Basel ein 1:1 ab.

Contini, der als Spieler mit dem FC St. Gallen im Jahr 2000 Meister geworden war, war der dienstälteste Trainer der Super League. Bis auf Weiteres übernimmt Assistenzcoach Daniel Hasler die Leitung der Mannschaft.

Sendebezug: SRF 1, «Tagesschau am Mittag», 7.1.17

10 Kommentare

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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn (Heiner Zumbrunn)
    Ich weiss nichts. Ich meine, Contini wollte nur einen Anschluss-Vertrag unterzeichnen, wenn die Mannschaft NLA tauglich bliebt in der kommenden Saison. Das wollte die Vorsteherschaft vielleicht nicht. So drängte Contini auf eine Lösung, um nicht als nicht mehr motiviert am Ende mit abgesägten Hosen dazustehen und fast noch schuld sein am Abstieg. Ich wünsche Herrn Contini viel Erfolg auf der weiteren Trainerlaufbah.
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  • Kommentar von Heinz Hugentobler (hevrins)
    Ich sehe wohl etwas Anderes. Die Super Ligue möchte die Meisterschaft ohne den FC Vaduz weiterführen, dh. Abstieg und dafür, wie es aussieht, den FC Zürich wieder in der Liga haben. Bringt mehr Zuschauer und Geld in die Clubkassen. Eigentlich schade, denn so schlecht ist dieser FC Vaduz nicht, wird gut geführt, aber was soll's wenn andere Interessen dahinter stehen? Die sogenannt kleinen Clubs - wie auch Thun - haben es unheimlich schwer, sich gegen die Grossen zu behaupten.
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  • Kommentar von E. Schönbächler (E. Schönbächler, Einsiedeln)
    Diese Entlassung kam für mich überraschend. Ich hätte eher in Lausanne oder bei GC mit einem Trainerwechsel gerechnet. Aber bis jetzt waren diese Saison die Präsidenten und Sportchefs besonnen. Das ist wohl auch eine Frage des Geldes.
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