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Super League Vaduz verschärft GC-Krise

Der FC Vaduz hat in der 7. Runde der Super League den ersten Saisonsieg eingefahren. Gegen offensiv zumeist harmlose Grasshoppers setzten sich die Liechtensteiner auswärts mit 1:0 durch. Die Zürcher verlieren in der Tabelle damit weiter an Boden.

Legende: Video «Super League, GC - Vaduz » abspielen. Laufzeit 5:42 Minuten.
Aus sportpanorama vom 31.08.2014.

Die Krise bei den Grasshoppers geht auch nach dem Heimspiel gegen Vaduz weiter. Zuerst wurde Captain Veroljub Salatic kurz vor der Partie gegen den Aufsteiger aus der 1. Mannschaft suspendiert, dann erlitt GC ohne seinen Leader eine blamable 0:1-Niederlage.

Zwar war das Team von Michael Skibbe Vaduz vor allem in der ersten Halbzeit spielerisch überlegen, im Abschluss tat sich der Vizemeister aber - wie schon im bisherigen Saisonverlauf - erschreckend schwer.

Vaduz mit eiskalter Chancenauswertung

Dies wurde vom Aufsteiger eiskalt bestraft. Nach zahlreichen ausgelassenen Chancen auf Seiten der Hausherren gelang Vaduz in der 37. Minute entgegen des Spielverlaufs das 1:0. Luzern-Leihgabe Philipp Muntwiler liess GC-Torhüter Daniel Davari keine Chance und brachte den Ball mittels schöner Direktabnahme im Tor unter.

Zuvor hatte GC allerdings Pech bekundet. Nach einem Handspiel von Florian Stahel im eigenen Strafraum hätte Schiedsrichter Adrien Jaccottet auf Elfmeter entscheiden müssen. Ein Pfiff blieb allerdings aus.

Wenig Erbauliches in der 2. Hälfte

In der 2. Hälfte bekamen die 3900 Zuschauer im Letzigrund wenig Spektakel geboten. Mit der Führung im Rücken verliessen sich die Liechtensteiner vornehmlich aufs Kontern. GC kam trotz der Einwechslung von Caio (für Anatole Ngamukol) und Mahmoud Kahraba (für Alexander Merkel) kaum mehr zu zwingenden Torchancen. In den Schlussminuten warfen die Zürcher dann noch einmal alles nach vorne. Doch auch das verzweifelte Anrennen konnte GC nicht vor der 4. Saisonniederlage bewahren.

GC im Tabellenkeller

Während Tabellen-Schlusslicht Vaduz im Letzigrund den ersten Saisonsieg und den ersten Super-League-Sieg gegen GC überhaupt feiern konnte, wird die Lage für den Vizemeister immer prekärer. In der Tabelle ist das Team von Skibbe hinter Luzern auf den 9. Platz zurückgefallen und liegt nur noch dank dem besseren Torverhältnis vor dem nun punktgleichen Aufsteiger.

Sendebezug: Radio SRF 1, Nachmittagsbulletin, 31.8.2014, 16:03 Uhr

11 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    Obwohl ich FCB-Fan bin, tut mir diese "Land-unter-Stimmung" bei GC wirklich leid (das ist NICHT ironisch gemeint). Nach einer so tollen Saison wie letztes Jahr, scheint heute vieles überhaupt nicht zu stimmen, und das Groteske daran ist; niemand weiss so richtig; warum eigentlich!? Vielleicht sollte man sich zusammen raufen, einen Schluss-Strich ziehen und von vorne anfangen. Auf einen Vero Salatic kann GC wirklich NICHT verzichten.
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  • Kommentar von beat zehnder, bern
    als berner kommt einem dieses gc schon komisch vor.da war man jahrelang auf tauchgang(sforza ära) und wenn sich der erfolg wieder einstellt,wird von den verantwortlichen in der teppichetage alles unternommen, damit man wieder auf einem abstiegsplatz steht. alle leute die skibbe eingestellt haben sind schnell rausgemobbt worden. vielleicht heisst das gc problem ja auch vogel?
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  • Kommentar von Simon Meier, Adliswil
    Schwach von srf: grosschancen von Gc werden nicht gezeigt und dann wird von einem chancenpluss gesprochen. Wer das spiel verfolgt hat weiss, dass gc in der ersten halbzeit die deutlich bessere manschaft war. Die chancen von fcv waren bis auf das tor praktisch ungefährlich!
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