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Gästefans bis Weihnachten ausgeschlossen
Aus Sport-Clip vom 08.12.2021.
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Verschärftes Schutzkonzept Super League: Keine Gästefans bis Weihnachten

Die Swiss Football League hat am Mittwoch entschieden, in den beiden höchsten Schweizer Fussballligen bis zur Winterpause keine Gästefans mehr zuzulassen.

Bis zum Ende des Jahres werden keine Gästefans mehr in den Stadien der Super League und der Challenge League zugelassen. Das hat die Swiss Football League (SFL) zusammen mit den Klubs beschlossen. Damit sollen mögliche Ausschreitungen verhindert und die Corona-Schutzmassnahmen einfacher umgesetzt werden können.

«Die Auswärtsfans reisen zumeist in hoher Anzahl in Extrazügen an die Auswärtsspiele, was in der heutigen epidemiologischen Situation nicht mehr zu verantworten ist», schrieb die SFL in ihrer Mitteilung.

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Guggisberg: «Es geht darum, Solidarität zu zeigen»
Aus Sport-Clip vom 08.12.2021.
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Zudem sei es im Umfeld der Spiele in der Super League wiederholt zu Ausschreitungen von Personen, die den jeweiligen Gastklubs zuzuordnen waren, gekommen. Dies fordere die Heimklubs und die Polizei in einem hohen Masse und sei in der aktuellen pandemischen Lage nicht mehr vertretbar, begründete die Liga ihre Massnahme weiter.

Auch 2G wird diskutiert

Die SFL geht angesichts der aktuellen Corona-Lage davon aus, dass in den nächsten Wochen durch den Bundesrat weitere Massnahmen beschlossen werden könnten, die auch Fussballspiele betreffen. «Die SFL setzt sich diesbezüglich intensiv mit einer 2G-Anforderung auseinander.» Erst am Dienstag hatten die Eishockey-Klubs der National League und Swiss League zusammen mit der Liga die Einführung einer 2G-Zertifikatspflicht beschlossen.

Bis Ende Jahr stehen in der Super League und Challenge League noch je zwei Vollrunden an. Sie werden genauso wie das Nachholspiel zwischen YB und Basel am 15. Dezember ohne Gästefans über die Bühne gehen.

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Klubs bestimmen: 2G im Eishockey
Aus Sportflash vom 07.12.2021.
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SRF zwei, sportflash, 08.12.2021, 20:00 Uhr;

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67 Kommentare

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  • Kommentar von Nico Gunzinger  (Nico Gunzi)
    Das wir uns mit Corona wieder in einer sehr schlimmen Situation befinden ist uns wohl allen klar. Aber diesen Entsheid ein Schutzkonzept zu nennen ist völlig unverhältnissmässig. Man kann nicht 5% der Zuschauer ausgrenzen und dann weitere 95% ohne Bedenken reinlassen! Entweder macht man ein richtiges Schutzkonzept mit 2G oder Zuschauereinschränkungen oder nennt diesen Entscheid nicht Schutzkonzept sondern Sicherheitsentscheid, da dies im Vergangenheit vermehrt ein Problem darstellte.
    1. Antwort von Marc Blaser  (PrCh)
      Sehe ich fast genau so. Nur das für mich 2G kein Schutzkonzept ist. Masken und Tests wären da in meinen Augen sinnvoller.
    2. Antwort von Patrick Salonen  (Patrick Salonen)
      @Gunzinger: Vielleicht geht es auch mehr ums ganze „Drumherum“ und nicht primär ums Stadion? In einem Sonderzug von Kanton zu Kanton reisende 1000-2000 Fans sind in der momentanen Zeit einfach nicht angebracht. Ich persönlich denke auch, dass es 2G oder besser noch negativ getestet sein sollte um wirklich halbwegs jemanden zu schützen.
  • Kommentar von Michael Aebi  (W.G.)
    Sehr guter Entscheid. Für immer beibehalten. Geht leider nicht anders. Tip top.
  • Kommentar von umami delago  (bronxriver)
    wie doof muss man sein, tatsächlich zu denken, es ginge darum den Fc Basel zu benachteiligen. Berns Sicherheitsdirektor und der Stadtrat handeln wohl kaum nach der Super League Tabelle. Da gibt es momentan Relevanteres. Anyway ...