Vizemeister GC holt in St. Gallen drei Punkte

Michael Skibbe hat einen erfolgreichen Einstand als GC-Trainer gefeiert. Im Duell der beiden Überraschungsteams der vergangenen Saison setzten sich die Hoppers mit 2:0 gegen den FC St. Gallen durch.

In der 82. Minute setzte St. Gallens Dzengis Cavusevic einen umstrittenen Elfmeter an die Latte und verpasste es damit, das Skore zum 1:1 auszugleichen. Veroljub Salatic hatte zuvor Goran Karanovic mit dem Fuss im Strafraum leicht touchiert.

Nur wenige Zeigerumdrehungen später war es dann Izet Hajrovic, der den Schlusspunkt unter diese in den letzten Minuten turbulente Partie setzte. Der Mittelfeldspieler zirkelte kurz vor dem Abpfiff einen Freistoss von der rechten Seite gekonnt in die Maschen.

GC mir klarer Leistungssteigerung

Dass GC das Spielfeld am Ende als Siegermannschaft verliess, war verdient. Zwar musste sich Trainer Michael Skibbe bis zum ersten Treffer seiner neuen Mannschaft über eine Stunde gedulden, die Wartezeit sollte sich aber lohnen. Mit einer herrlichen Direktabnahme aus kurzer Distanz hatte Shkelzen Gashi die Gäste aus Zürich in der 66. Minute in Führung geschossen. Der Mittelfeldspieler war von Michael Lang mit einer genau getimten Flanke perfekt in Szene gesetzt worden.

«Wir haben besonders in der zweiten Halbzeit ein prima Spiel gemacht und waren fussballerisch deutlich überlegen. Am Ende haben wir verdient gewonnen», analysierte Skibbe. St. Gallens Verteidiger Martin Stocklasa pflichtete dem Deutschen bei: «Sie wurden zu Beginn der zweiten Halbzeit stärker und waren zwingender. Das hat am Ende den Unterschied gemacht.»

Neuzugänge ohne Einfluss aufs Spiel

Die prominenten Neuzugänge blieben auf beiden Seiten blass. Während Neo-Hopper Johan Vonlanthen bereits zur Halbzeit ausgewechselt wurde, rieb sich St. Gallens Stürmer Alhassane Keita an der gegnerischen Abwehr auf. Beim FCSG fehlten die zündenden Ideen des in die Türkei abgewanderten Oscar Scarione an allen Ecken und Enden.