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Super League Vom Chancentod zum Helden: Juric führt Luzern zum Sieg

Dank einem späten Tor von Tomi Juric feiert der FC Luzern zuhause gegen Lugano einen 1:0-Minisieg. Zuvor hatte der Australier mehrmals aus bester Abschlussposition gesündigt. Lugano enttäuschte über weite Strecken.

Legende: Video Zusammenfassung Luzern - Lugano abspielen. Laufzeit 04:52 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 23.07.2017.
  • Bis zur 80. Minute vergibt alleine Tomi Juric 5 gute Torchancen, einmal scheitert der Australier an der Latte.
  • Lugano beschränkte sich fast ausschliesslich auf das Verteidigen, hätte dennoch in Führung gehen müssen.
  • In den Parallel-Spielen gewinnt der FCZ das Zürcher Derby, Sion siegt in Thun.

Bis zur 80. Minute deutete vieles darauf hin, dass der FC Luzern nach dem Aus in der Europa-League-Qualifikation auch in der Super League nicht erfolgreich in die neue Saison starten kann.

Doch ein Energieanfall von Cedric Itten und die Torjäger-Qualitäten von Juric bescherten den Innerschweizern gegen ein harmloses Lugano doch noch die erhofften 3 Punkte.

Lugano fast für Passivität belohnt

Der Sieg der Luzerner war absolut verdient. Über weite Strecken der Partie waren die Innerschweizer den Luganesi klar überlegen. Und trotzdem: mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit und Glück hätte das Team von Pierluigi Tami auch als Sieger vom Feld gehen können:

  • 58. Minute: Lugano-Neuverpflichtung Younes Bnou Marzouk kommt im Strafraum zum Kopfball, will es aber zu schön machen.
  • 71. Minute: Derselbe Bnou Marzouk kann alleine auf Luzern-Goalie Jonas Omlin losziehen, scheitert aber.

Späte Erlösung

Die verpassten Grosschancen rächten sich aus Sicht der Gäste 10 Minuten vor Schluss. Itten setzte sich auf der rechten Angriffseite durch und flankte den Ball mustergültig auf Juric, der nur noch einnicken musste – der goldene Treffer.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 23.07.2017, 15:45 Uhr

1 Kommentar

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco (fäbufuessball)
    Der FCL wurde beinah für das Auslassen der vielen Chancen bestraft. Juric, hat am Ende einfach "eins aus sechs" gemacht. Gut für den FCL und für ihn, dass Lugano gar kein Tor schoss und so drei Punkte gewonnen werden konnten. Balsam auf die "europäische Wunde".
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