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Super League pausiert weiter
Aus sportaktuell vom 02.03.2020.
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Wegen Coronakrise Meisterschaft ruht für mindestens 2 weitere Wochenenden

  • Die Swiss Football League hat entschieden, dass der Spielbetrieb in der Super und Challenge League bis am 23. März ruhen soll.
  • Sollte das Veranstaltungsverbot seitens des Bundes nicht über den 15. März hinaus verlängert werden, wird der Meisterschaftsbetrieb wieder aufgenommen.
  • Für die Runden 24 - 27 und die Cup-Viertelfinals müssen neue Termine gefunden werden.
  • Derzeit dürfen Liga-Partien nicht zeitgleich mit Europacup-Spielen stattfinden: Die SFL hat bei der Uefa die Bitte nach einer Regeländerung platziert.

Geisterspiele würden die Klubs gemäss Claudius Schäfer, CEO der Swiss Football League, «vor grosse finanzielle Probleme stellen». Dementsprechend will man der Coronakrise ausweichen, indem der Spielbetrieb in der Super und Challenge League bis am 23. März verschoben wird.

Sollte das Veranstaltungsverbot seitens des Bundes nicht über den 15. März hinaus verlängert werden, wird der Meisterschaftsbetrieb wieder aufgenommen. Diese Entscheidungen traf die Swiss Football League an einer ausserordentlichen Versammlung in Bern am Montag.

Unser oberstes Ziel ist, dass die Saison zu Ende gespielt wird.
Autor: Claudius Schäfer

Damit müssen voraussichtlich für die Runden 24 bis 27 sowie die Cup-Viertelfinals (4. und 5. März) neue Termine gefunden werden. Aufgrund der am 12. Juni beginnenden EM muss die Meisterschaft jedoch bis 31. Mai beendet sein – Barrage inklusive.

Erschwerende Uefa-Regelung

«Wir werden ein gedrängtes Programm haben», so Schäfer weiter. «Wir sind darauf angewiesen, dass uns Klubs, Behörden und Stadionbetreiber dann entgegenkommen. Unser oberstes Ziel ist, dass die Saison zu Ende gespielt wird.»

Zusätzlich erschwert wird die Terminfindung dadurch, dass Liga-Partien gemäss der Uefa nicht zeitgleich mit Europacup-Spielen stattfinden dürfen. Schäfer: «Ich habe sofort bei der Uefa angemeldet, dass diese Regelung ausser Kraft gesetzt wird.»

Die SFL und die 20 Klubs der Super und Challenge League werden wohl bereits am 13. März ein weiteres Mal tagen. Bei diesem Meeting hätte eigentlich über eine allfällige Modusänderung diskutiert und auch entschieden werden sollen. Nun wird auch das Coronavirus ein grosses Thema sein.

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Die Erklärungen von SFL-CEO Claudius Schäfer
Aus Sport-Clip vom 02.03.2020.
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Sendebezug: Livestream, 02.03.20, 17:00 Uhr

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Julian Schmid  (Julian Schmid)
    Das Verbot für Grossveranstaltungen wird höchst wahrscheinlich verlängert werden. Ich glaube nicht, dass es noch möglich sein wird alle Spiele bis zum 31. Mai reinzubringen. Deshalb muss man einmal beginnen über Geisterspiele nachzudenken. Das ist immer noch besser, als wenn man die Saison frühzeitig abbricht.
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  • Kommentar von Emil Schönbächler  (E. Schönbächler, Einsiedeln)
    Es ist zu vermuten dass das Verbot von Grossanlässen verlängert wird. Am sportlich vernünftigsten wäre es dann die Fussballsaison nach 27 Runden zu beenden. Der Cup könnte "normal" zu Ende gespielt werden. Im Eishockey muss man wohl die Serien auf Best of 3 verkürzen oder die Saison gar im Cup-Modus fertig spielen. Natürlich ist es sportlich nicht befriedigend und finanziell eine Katastrophe für die Vereine. Aber diese leidige Sache hat erst begonnen.
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  • Kommentar von Achim Klos  (achimklos)
    Nach meiner Auffassung klare und vor allem verantwortungsbewusste Entscheidungen, bei denen das Wohl der Menschen oberste Priorität hat.
    Wenn ich aus Deutschland auf unser Nachbarland schaue, frage ich mich, warum hier gerade in Bezug auf Großveranstaltungen, bei denen teilweise viele Zehntausende (Bundesliga!) dicht gedrängt zusammen stehen oder sitzen, dazu über längere Zeiträume, solche verantwortungsbewusste Entscheidungen (immer noch) auf sich warten lassen...
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