YB braucht Trendwende gegen Luzern

Nach zwei Meisterschafts-Niederlagen und einem mühevollen Sieg im Cup müssen sich die Young Boys gegen Luzern steigern. Die Berner stehen vor einer wegweisenden Woche.

Steve von Bergen, Marco Wölfli, Christoph Spycher (v.l.n.r.) Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die YB-Defensivchefs Haben Steve von Bergen, Marco Wölfli und Christoph Spycher auch am Samstag Grund zur Freude? Keystone

Was für die europäisch engagierte Konkurrenz fast Gewohnheit ist, erleben die Young Boys in dieser Saison zum ersten Mal: eine englische Woche mit 3 Spielen in 9 Tagen. Den Auftakt macht am Samstag das Heimspiel gegen den Luzern.

Die Statistik spricht für die Berner, haben die Gäste aus Luzern doch seit 2008 nicht mehr im Stade de Suisse gewonnen. Doch YB unterlag zuletzt GC und Basel jeweils mit 1:2 und konnte auch im Cup nicht überzeugen (1:2-Rückstand gegen Erstligist YF Juventus bis zur 74. Minute).

Beide Teams mit Defensivsorgen

Nun will Coach Uli Forte die Trendwende schaffen. Ihm gehen allerdings nach dem Abgang von Elsad Zverotic und dem Out von Scott Sutter langsam die Verteidiger aus.

Mit Luzern gastiert ein Gegner, der zuletzt ebenfalls geschwächelt hat (1 Punkt in 3 Spielen). Sorge bereitet FCL-Coach Carlos Bernegger die anfällige Verteidigung (9 Gegentore in 3 Auswärtsspielen). Keeper David Zibung ist zuversichtlich: «Wir wollen das wahre FCL-Gesicht auch auswärts zeigen und in Bern gewinnen.»