YB gelingt Befreiungsschlag

Die Young Boys haben ihren ersten Super-League-Sieg seit zwei Monaten gefeiert. Beim 2:1-Sieg im Nachtragsspiel gegen Luzern machten Marco Wölfli und Alexander Farnerud den Unterschied.

Trotz trüben Wetters lieferten sich die beiden SL-Mittelfeldklubs vorab in der ersten Hälfte einen munteren Schlagabtausch. Der FC Luzern, der seit 4 Jahren in Bern nicht mehr gewonnen hat, startete besser in die Partie und ging in der 16. Minute in Führung.

3 Tore vor der Pause

Tomislav Puljic kam nach einer ungenügenden Kopfballabwehr Mario Raimondis im Strafraum an den Ball. Seinen Schuss lenkte YB-Verteidiger Scott Sutter ins eigene Tor ab. Die Reaktion der Berner blieb nicht aus. Alexander Farnerud, der eine engagierte Partie zeigte, zog aus 30 Metern ab. FCL-Hüter David Zibung sah nicht gut aus: Der 28-Jährige liess den Aufsetzer zum 1:1 passieren.

Noch vor der Pause hatten beide Teams die Gelegenheit, das Skore zu erhöhen, doch nur YB fand den Weg in die Maschen: Sutter flankte in der Nachspielzeit ins Zentrum, Gonzalo Zarate brauchte nur seinen Oberschenkel hinzuhalten - 2:1. Zuvor hatte YBs Nati-Keeper Marco Wölfli stark gegen Stephan Andrist und Puljic pariert.

YB feldüberlegen

Nach dem Seitenwechsel kontrollierte YB, das einen physisch stärkeren Eindruck machte, die Partie weitgehend. Luzern kam nur noch selten in Strafraumnähe. Die beste Chance zum 2:2 hatte Luzern in der 84. Minute, als Adrian Winter nach einem Flügellauf in die Mitte passte und YBs Thierry Doubaï beinahe seinen eigenen Keeper überlistet hätte.

Mit einer letzten Parade gegen einen Schuss Winters in der 93. Minute hielt Wölfli den Bernern die 3 Punkte fest. Dank dem Sieg rückt YB auf Kosten von Lausanne auf Rang 5 vor.