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Super League YB mit der grossen Wende in der Nachspielzeit

Was für ein Schlussdrama in Bern: Der Tabellenletzte Vaduz steuert gegen die Berner einem Sieg entgegen. Doch YB dreht die Partie mit 2 Toren in der Nachspielzeit.

  • Vaduz-Coach Roland Vrabec steuert einem Traumdebüt entgegen – bis die Nachspielzeit kommt.
  • Die YB-Einwechselspieler sorgen in 92. und 94. Minute für den Sieg.
  • Vaduz verpasst es somit, die rote Laterne abzugeben.

Es hätte der Traumeinstand für Roland Vrabec werden sollen – ja werden müssen! Vaduz führte bei YB ab der 65. Minute mit 2:1 und steuerte 3 eminent wichtigen Punkten entgegen. Doch dann kam die Nachspielzeit – und am Ende standen die Liechtensteiner mit leeren Händen da.

Video
Sieg in der Nachspielzeit: Die YB-Wende im Video
Aus Sport-Clip vom 02.04.2017.
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92. Minute: Michael Frey, erst in der 82. Minute für den blassen Alexander Gerndt eingewechselt, gleicht für YB aus. Dem Treffer haftet allerdings ein Makel an: Frey startete aus knapper Abseitsposition.

94. Minute: YB wirft alles nach vorne und kommt zu einem Eckball. Roger Assalé, ebenfalls in der 2. Halbzeit eingewechselt, trifft zum umjubelten Sieg.

Startfeuerwerk – dann ging nichts mehr

Die Partie hatte begonnen, wie sie aufhörte: mit einem Feuerwerk. Schon in der 3. Minute wurde Miralem Sulejmani im Strafraum von den Beinen geholt. Guillaume Hoarau verwandelte den Elfmeter sicher.

Wer nun ein YB-Schaulaufen erwartete, wurde bitter enttäuscht. Nur 6 Minuten später glich Gonzalo Zarate für die Gäste mit dem ersten richtigen Angriff aus. YB wirkte geschockt, bis zur Pause sahen die Zuschauer im Stade de Suisse nur Leerlauf.

Enttäuschter Fussball-Trainer.
Legende: Kann es nicht fassen Vaduz-Coach Roland Vrabec stand nahe an einem Traum-Einstand. EQ Images

Joss im Pfostenpech

Der eingewechselte Yoric Ravet brachte in Halbzeit 2 neuen Schwung ins YB-Spiel. Für Aufgregung sorgte aber Sven Joss. In der 53. Minute setzte der Verteidiger einen Schlenzer an den Pfosten, 10 Minuten später landete eine Flanke am selben Ort.

Danach legte YB wieder den Leerlauf ein und wurde prompt bestraft. Philipp Muntwiler profitierte von einem Missverständnis zwischen Yvon Mvogo und Sekou Sango und erzielte in der 65. Minute das 2:1. YB schaltete zwar spät, aber gerade noch rechtzeitig ein paar Gänge höher.

Sendebezug: Radio SRF 3, 02.04.17, 15:00 Uhr

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Robin Kern  (RJBJI_21)
    Basel wird das jetzt locker runterspielen. Nächsten Samstag wird es für YB ziemlich schwer, weil Basel einfach die Spieler auf allen Positionen hat, die die anderen Super Leaguevereine nicht haben.
    1. Antwort von Bernhard Meile  (bm)
      Also am nächsten Samstag wird es für YB nicht schwer. Der Match ist nämlich erst am Sonntag, 16.00 Uhr ;-)). Aber dann wird es sicher ein guter Match - beide können unbeschwert aufspielen.
  • Kommentar von Milan Darem  (Mannausorient)
    Spannend: ein Land, das auf der Weltrangliste ganz oben ist, hat das langweiligste League der Welt. Wäre nicht besser dass die Liga 18 Mannschaften hat? Es macht definitiv nicht besser dass sie gegeneinander 4 mal spielen... Immer dasselbe: Basel weit voraus Meister, YB oder eine zürcher Mannschaft weit hinten
    1. Antwort von Conradin Beck  (Conradin Beck)
      A gebe ich Ihnen vollkommen Recht an der Basler Dominanz wird man kaum etwas ausrichten können aber dann wäre auch der Kampf um die Europäischen Plätze nochmal spannender
  • Kommentar von Normann Egli  (Daydream)
    YB wollte etwas Spannung noch aufrecht erhalten aber nach der nächsten Runde sind die Berner wohl dann 20 Punkte zurück
    1. Antwort von Urban Brunner  (Urban Brunner)
      Nein, ab nächster Woche startet die Aufholjagd zum Meistertitel;)