YB verliert zuhause gegen Luzern

In einem lange zerfahrenen und phasenweise ermüdenden Spiel schlug der FC Luzern die Berner Young Boys mit 1:0. Die Innerschweizer sicherten sich mit einem spät verwandelten Penalty die 3 Punkte. Uli Fortes Team zog nach furiosem Saisonstart die 3. Niederlage in Folge ein.

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Young Boys - Luzern

5:08 min, vom 21.9.2013

Im Berner Stade de Suisse kehrt der FC Luzern nach 3 nicht gewonnenen Partien zum Siegen zurück. Die umkämpfte, aber auf überschaubarem spielerischen Niveau geführte Partie wurde durch einen Penalty in der 83. Minute entschieden. YB-Youngster Marco Bürki hatte den seitlich in den Strafraum hereinstürmenden Adrian Winter zurückgehalten und für sein unbedarftes Einsteigen die rote Karte gesehen. Rangelov verwertete den fälligen Penalty sicher.

Aufflackern der Berner Offensivstärke endet mit Luzerner Führung

Die weitgehend ereignisarme Partie taute nach der Hereinnahme des japanischen Neuzugangs Kubo kurzweilig auf – nur um dann wieder in einer Arie von Fehlpässen und Unterbrechungen zu versanden. Winters Energieanfall, gefolgt von Bürkis Defensiv-Fauxpas, besiegelte schliesslich die schwache Super-League-Partie. In der Folge vermochte der Tabellenführer vor 19'230 Zuschauern nicht mehr zu reagieren.

Die aus einer gesicherten Defensive heraus agierenden Innerschweizer hatten zuvor die besseren Möglichkeiten gehabt. Marco Wölfli - der im späteren Spielverlauf 2 Mal unglücklich aussah - entschärfte in der 25. Minute mit einer Grosstat Adrian Winters Volley von der Strafraumecke. YB seinerseits hatte seine grösste Möglichkeit zur Führung in der 37. Minute verpasst. Der schwedische Stürmer Alexander Gerndt setzte eine scharfe Hereingabe von Nuzzolo aus 5 Metern über die Latte.

Stimmen zum Spiel

1:22 min, vom 21.9.2013

Luzern im Aufwind - Young Boys mit Abwärtstrend

Mit dem Sieg schloss der FC Luzern bis auf einen Punkt zu den Young Boys auf. Derweil blieben die Berner nach beeindruckender Frühform zum 1. Mal in dieser Saison ohne Torerfolg und stehen am Dienstag beim FC St. Gallen unter Zugzwang.

Die Berner können morgen von den Grasshoppers (zuhause gegen Thun) und dem FC Basel (auswärts in Sion) an der Tabellenspitze abgelöst werden.