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Zwei Topspiele am Samstag Sforza gegen St. Gallen unter Druck – Lugano fordert YB

Am Samstag gehen in der Super League zwei Topspiele über die Bühne. Mit unterschiedlichen Gefühlslagen bei den Klubs.

Basel-Trainer Ciriaco Sforza.
Legende: Die Statistik spricht derzeit nicht für ihn Basel-Trainer Ciriaco Sforza. Keystone

Basel - St. Gallen: Nächstes Schlüsselspiel für Sforza

Für die Basler geht es derzeit Schlag auf Schlag. Drei Tage nach dem Duell mit Ligakrösus YB (0:2) folgt am Samstag um 20:30 Uhr das nächste Schlagerspiel im heimischen Stadion. Zu Gast im St. Jakob-Park: der drittplatzierte FC St. Gallen. Die Ostschweizer konnten in der Super League zwei der letzten drei Partien für sich entscheiden.

Darüber hinaus lässt die bemerkenswerte Auswärtsbilanz aufhorchen. Die letzte Niederlage auf fremdem Terrain kassierte das Team von Peter Zeidler am 24. Oktober in Lugano. An den FCB haben die St. Galler aber schlechte Erinnerungen. In den vergangenen zwei Begegnungen ging man zweimal als Verlierer vom Platz (1:3 und 0:5).

Die «Bebbi» zeigten ihrerseits unlängst eine Leistungssteigerung im Vergleich zum Saisonbeginn. Servette (1:0), Sion (4:2) und Vaduz (2:0) konnte man in diesem Monat bezwingen. Der Aufwärtstrend fand im Klassiker unter der Woche allerdings ein jähes Ende.

Es sind solche Niederlagen, die den Druck auf Trainer Ciriaco Sforza weiterwachsen lassen. Und auch die bisherige Saisonstatistik stärkt ihm den Rücken keineswegs: Noch nie zuvor holte ein Trainer in seinen ersten 12 Ligapartien mit Basel so wenige Punkte wie Sforza (19).

YB - Lugano: Schwächeln die Tessiner weiter?

Leader YB lädt am Samstag um 18:15 Uhr zum Spitzenkampf in der Super League gegen den FC Lugano, der nach Verlustpunkten an 2. Position in der Tabelle steht. Ganz in Butter ist bei den Tessinern aber doch nicht alles. In den letzten zwei Partien gegen den FCZ (0:1) und St. Gallen (0:0) riss einerseits die Serie der Ungeschlagenheit in dieser Saison, andererseits blieb man zweimal ohne Torerfolg.

Noch beunruhigender sind folgende Werte: Lugano verzeichnete in den letzten beiden Spielen eine Zweikampfquote von 39 bzw. 38 Prozent. Eine dermassen schlechte Bilanz wies die Mannschaft unter der Führung von Trainer Maurizio Jacobacci noch nie auf.

Die Berner hingegen strotzen nach dem überzeugenden 2:0-Sieg im Klassiker gegen Basel nur so vor Selbstvertrauen. Zudem tritt «Gelbschwarz» zuhause gegen Lugano jeweils äusserst dominant auf: Von den letzten sechs Meisterschaftsduellen in der Bundeshauptstadt gewann YB fünf und spielte einmal remis, bei einem Torverhältnis von 14:3.

SRF zwei, sportlive, 16.12.2020, 20:10 Uhr ;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Warum wird hier von Schlüsselspiel gesprochen und Druck für Sforza. Effekthascherei? Ist ein Spiel wie jedes andere, die Meisterschaft noch lange und das Ziel von jedem Club ist es zu gewinnen. Auch für YB ein Schlüsselspiel wie auch für Lugano, Luzern etc.
    Ich sehe dass man bei Basel immer so einTheater macht und versucht irgend welchen Druck über Medien aufzubauen. Fi de ich keinen guten Journalismus, etwas objektiver wäre ab ind zu schön. Danke
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    1. Antwort von Daniel Hüppin  (Daniel Hüppin)
      @Stefan Gisler: Dieser Kommentar von Ihnen erstaunt mich ein wenig, wenn ich an Ihre Kommentare zum HC Davos denke. Dort sind Sie es, der zuletzt einen Druck auf den Trainer Christian Wohlwend heraufbeschwor, den es, soweit ich das beurteilen kann, beim HCD selbst so nicht gibt. Ihre Bemerkung hier, dass die Meisterschaft noch lange geht, trifft auf die Eishockeymeisterschaft eigentlich noch mehr zu als auf die Fussballmeisterschaft, nur schon von der Anzahl der Spiele her.
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  • Kommentar von Lorenzo Ciliberto  (Lavrentius)
    Ich denke Zeidler ist genauso unter Druck. Aber die Journis wollen uns (in Blick-Manier) schon ein wenig ins Köpfe-Roll-Spiel einstimmen. Finde ich etwas billig. Sforza hat einen Club übernommen, der im Um- und Aufbau begriffen ist. Gebt ihm etwas Zeit dafür. Ist nicht nur fair, sondern eigentlich selbstverständlich.
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