Zum Inhalt springen

Verband und Team im Zwist Spieler streiken: Dänemark drohen Uefa-Sanktionen

Aufgrund von Streitigkeiten mit dem Verband weigern sich die dänischen Nationalspieler ins Mannschaftscamp einzurücken.

Christian Eriksen und seine Nationalmannschaftskollegen.
Legende: Weigern sich (noch) zu spielen Christian Eriksen und seine Nationalmannschaftskollegen. Getty Images

Dänemarks Verband DBU sucht händeringend nach einer Mannschaft, um am Mittwoch zum Test in der Slowakei sowie 4 Tage später in der Nations League gegen Wales antreten zu können. Aufgrund von Streitigkeiten um Werbeverträge mit dem Verband kam es bislang nicht zu einer Einigung mit dem Stammpersonal der dänischen Auswahl.

Spieler fühlen sich hintergangen

«Die DBU erzählt eine Geschichte, in der wir als gierig erscheinen und so, als hätten wir nichts anderes als unseren Geldbeutel im Sinn», sagte Dänemark-Star Christian Eriksen dem Ekstrabladet: «Aber es sind wir Spieler, die dem Verband jedes Jahr einen beträchtlichen Millionen-Überschuss bescheren», so der 26-Jährige weiter.

Zuletzt hatten die Verhandlungen mit der Spielergewerkschaft keine Einigung gebracht. Sollte der dänische Verband keine Mannschaft für die Spiele finden, drohen Sanktionen der Uefa.

Schon beim Frauenteam hatte es Dissonanzen gegeben, sodass ein WM-Quali-Spiel abgesagt werden musste. Die Uefa hatte daraufhin gedroht, dass bei einer Wiederholung eine Sperre drohe.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Jens Müller (JensMüller)
    Wenn die keine Spieler finden spiele ich gerne für Dänemark. Ist doch ein schönes Land. Hab bisher für Altstetten, Red Star, Blue Stars und East Belfast FC gespielt. Bin in der Verteidigung wie auch im Sturm einsetzbar. CHF 100,000 pro Saison würden mir reichen. Habe auch noch für kein Land gespielt also einbürgern und los gehts.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen