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Neuer U21-Nationaltrainer Frei: «Wer eine Struktur im Leben hat, hat eine auf dem Platz»

Das Amt des U21-Nationaltrainers hat Alex Frei schon länger gereizt. Die Entwicklung von jungen Spielern liegt ihm.

Es ist mehr als 15 Jahre her, seit Alex Frei sein letztes Spiel für die Schweizer Nationalmannschaft bestritten hat. Nun kehrt der 46-Jährige als U21-Nationaltrainer zum SFV zurück. Es ist ein Engagement, das der Nati-Rekordtorschütze in den letzten Jahren immer auf seinem Zettel hatte.

«Leute, die in den letzten zwei Jahren mit mir zusammengearbeitet haben, die wussten, dass es zwei Dinge gibt, die mich dazu bewegen würden, in den Fussball zurückzukehren. Und die U21 war immer eines davon», sagte Frei am Mittwoch im Haus des Fussballs in Muri im Rahmen seiner offiziellen Vorstellung.

Freis Liste mit 60 Spielern

Die Arbeit mit jungen Perspektivspielern kennt Frei aus seiner Zeit als U-Trainer beim FC Basel. Und es ist genau jene Arbeit, die er schätzt. «Es ist eine Schnittstelle, an der alle Spieler Profis sind, teils auch schon im Ausland, aber eben noch nicht ganz fertig. Es hat mich immer fasziniert, junge Spieler zu begleiten, vielleicht auch was ihre Karriereplanung oder sonstige Dinge im Leben angeht», so Frei. Er ist überzeugt: «Wer eine Struktur im Leben hat, hat eine auf dem Platz.»

Wenn Frei an seine U21-Zeiten zurückdenkt, fällt ihm vor allem ein grosser Unterschied auf. Der Fussball sei viel schnelllebiger geworden. Früher habe es weniger Gefahren, kein Social Media, keine ständige Aufmerksamkeit gegeben. «Am Ende zählt aber das Gleiche: Widerstandsfähigkeit, Leidenschaft, Performance.»

Ein erstes Mal gemeinsam performen müssen Frei und seine Spieler im März in den beiden EM-Qualifikationsspielen gegen die Färöer und Estland. Zwei Siege sind Pflicht, will die Nati im Rennen um die Endrunden-Teilnahme bleiben. Gut möglich scheint auch, dass man dann auch neue Gesichter im Kreis der U21 sehen wird, dafür vielleicht ein bekanntes weniger. Er habe etwa 60 Spieler auf seiner Liste, so Frei und kündigte mögliche Veränderungen an. «Es kann durchaus sein, dass Spieler, die immer dabei waren, nicht mehr dabei sind.»

Resultate

SRF zwei, Sportflash, 26.01.2026, 20:00 Uhr ; 

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