Das 1:2 gegen Luxemburg im letzten November bedeutete Sascha Stauchs Ende als Nationaltrainer der Schweizer U21. Die Mission, sich für die EM 2027 in Albanien und Serbien zu qualifizieren, übernahm Alex Frei.
Am Freitag will dieser in Thun gegen die Färöer-Inseln Platz 2 in der Gruppe erobern, der mindestens zu den Playoffs im November berechtigen würde. Leader Frankreich den Gruppensieg noch zu entreissen, dürfte angesichts der bisher eher durchschnittlichen Kampagne schwierig werden.
Frei, seit 1. Februar offiziell im Amt, hat mit 7 Neulingen, darunter Stürmer Giacomo Koloto vom FC Basel, frischen Wind ins Aufgebot gebracht. Er habe die Einsatzzeit der Spieler in den Klubs hoch gewichtet.
Nachdem mit der Pleite in Luxemburg der «Joker verbraucht» wurde, ist das Ziel für die beiden anstehenden Partien (am Dienstag trifft man ebenfalls zu Hause auf Schlusslicht Estland) klar. «Wir müssen beide Spiele gewinnen, diese Ambition dürfen wir ruhig haben», so Frei, der sein erstes Traineramt seit seinem Abgang bei Aarau vor zwei Jahren ausübt.