Zum Inhalt springen

Header

Video
Zusammenfassung England - Dänemark
Aus Sport-Clip vom 08.07.2021.
abspielen
Inhalt

2:1 nach Verlängerung Dank Kane und Dusel: England besiegt Dänemark und ist EM-Finalist

  • England steht nach einem 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen Dänemark erstmals in einem EM-Final.
  • Im Halbfinal, der vor 60'000 Zuschauern im Wembley stattfindet, verschiesst Harry Kane in der Verlängerung einen Penalty, trifft aber im Nachschuss.
  • Im Endspiel am Sonntag wartet Italien auf die Engländer.

Zum Schluss duselte sich England in den EM-Final. Erst ein umstrittener Penaltypfiff in der 104. Minute brachte die «Three Lions» gegen Dänemark erstmals und letztlich entscheidend in Front. Raheem Sterling setzte sich auf rechts gegen mehrere Verteidiger durch, ehe er nach einem Kontakt zu Boden ging.

Für Schiedsrichter Danny Makkelie war klar: Das ist ein Elfmeter. Nach kurzem Kontakt mit dem VAR bestätigte er seinen Entscheid. Harry Kane lief an, sah seinen Schuss gar noch von Kasper Schmeichel pariert, versenkte aber im Nachschuss. Das Wembley mit seinen 60'000 Zuschauern, es tobte.

Video
Umstrittener Penalty: Kane trifft per Nachschuss
Aus Sport-Clip vom 07.07.2021.
abspielen

Trotz der Polemik um den Elfmeterentscheid: Das 2:1 war zu diesem Zeitpunkt, gemessen an den Spielanteilen, mehr als gerecht. Dänemark schien stehend k.o. und konnte sich kaum noch aus der Umklammerung der Briten lösen. Doch die Engländer scheiterten bis zu Kanes Erlösung reihenweise.

Die 2. Halbzeit der Verlängerung mussten die Dänen dann gar in Unterzahl bestreiten, da Mathias Jensen verletzt ausfiel und das Wechselkontingent bereits erschöpft war. So erstaunt auch nicht, dass die Skandinavier kaum noch zu einer Reaktion fähig waren.

Hin und Her in Halbzeit 1

Zuvor hatte vor allem das Freistosstor von Mikkel Damsgaard zu reden gegeben. Der Däne beendete Englands 691-minütige Zeit ohne Gegentor nach einer halben Stunde. Der aus rund 25 Metern scharf getretene Ball zappelte hinter Keeper Jordan Pickford, der dabei nicht ganz unschuldig aussah, im Netz.

Dieses Gefühl war dem Goalie im Nationaldress sogar 727 Minuten erspart geblieben – 8 Minuten vor dem Gegentreffer hatte er damit Gordon Banks als englischen Rekordhalter abgelöst. Auch erstaunlich: Damsgaards 1:0 war der erste direkte Freistosstreffer der EURO 2020.

Englands Antwort liess nicht lange auf sich warten. Wobei eigentlich der dänische Captain selbst antwortete:

  • 39. Minute: Kane hebelt mit einem Zauberpass auf Bukayo Saka die komplette dänische Hintermannschaft aus. Der Flügelspieler passt in die Mitte zu Sterling, doch der Däne Simon Kjaer rutscht in die Hereingabe und lenkt gleich selbst ins Tor ab.
Video
Das Eigentor von Dänemark-Captain Kjaer
Aus Sport-Clip vom 07.07.2021.
abspielen

Immer wieder Sterling

Sterling war bereits in der Startphase der Auffälligste gewesen und hätte sich das Tor eigentlich verdient gehabt. Er erreichte in der 6. Minute eine Hereingabe von Kane knapp nicht mehr und nur 8 Zeigerumdrehungen später schoss er als erster Spieler aufs Tor.

In der 2. Hälfte war England ebenfalls das bessere Team. Besonders Dänemarks Torhüter Schmeichel konnte sich auszeichnen. Harry Maguires Kopfball zum Beispiel hatten die meisten Zuschauer wohl schon ins Tor segeln gesehen (55.). Bei den Dänen schien, je länger die Partie dauerte, nicht mehr viel zu gehen, doch sie retteten sich in die Verlängerung. Dieser Effort sollte letztlich unbelohnt bleiben.

Im Final, der am Sonntag um 21:00 Uhr (live auf SRF) stattfindet, trifft England nun auf Italien. Für England wird es, wie bereits bei 5 von 6 Spielen bei dieser EURO, ein Heimspiel im Wembley werden.

SRF zwei, sportlive, 07.07.2021, 20:10 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

194 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Willi Fetzer  ((:-))
    England, das Mutterland des Fussballs und der Fairness?? Vergisst es!! BETRÜGER und SCHAUSPIELER: KANE und STERLING !
    1. Antwort von Samuel Nogler  (semi-arid)
      Dann klagen Sie diese doch an, dann sehen Sie, ob Ihre Hypothesen der Wahrheit entsprechen oder Lügen sind.
  • Kommentar von Othmar Eberhard  (Othmar Eberhard)
    In Sachen "Simulieren , den sterbenden Schwan spielen u. Schwalben" sehe ich den italienischen Fussball weit vor den Engländern.
    1. Antwort von Igo Rödel  (RoedelIgo)
      Nur die Engländer sind aber dank dieser Technik (vielleicht etwas unverdient) eine Runde weiter ;-)
  • Kommentar von Stefan Gisler  (GiJaBra)
    Näch demFinal wird dann ganz England weinen, denn mit dem relativ einfallslosen Fussball und technischen Mängeln, werden sie nicht gegen Italien bestehen. Ist ein anderes Kalieber als Dänemark, das aufopfernd gekämpft hat.
    1. Antwort von Bernhard Meile  (Augenzwinkerer)
      Wait and see. Schauspielerisch werden die Italiener sicher die Oberhand behalten. Auch taktisch und punkto Spielwitz sehe ich gewisse Vorteile bei den Azzuri. Technisch werden die Engländer immer noch unterschätzt. Läuferisch und konditionell sehe ich die Engländer nur mit leichten Vorteilen. Der Bessere möge gewinnen. Es wird ein Duell auf Augenhöhe, hoffentlich ohne Laser und umstrittenen bzw. nicht gegebenen Penalties.