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Freuler: «Müssen selber den Weg nach vorne suchen»
Aus Sport-Clip vom 14.06.2021.
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2 Tage vor Duell mit Italien Freuler: «Nur nicht so spielen wie die Türkei»

Die Schweizer Nati hat sich in Rom akklimatisiert und bereitet sich auf das Duell gegen Italien am Mittwoch vor. Die Marschroute scheint klar.

Bye bye Baku, ciao Roma, hiess es für die Schweizer Nationalmannschaft wenige Stunden nach dem 1:1 gegen Wales im EM-Auftaktspiel am vergangenen Samstag. Raus aus der Hauptstadt Aserbaidschans, wo man vergebens nach der EURO-Euphorie sucht, rein in Italiens Hauptstadt, wo der Fussball derzeit in jeder Ecke präsent ist.

Das liegt nicht zuletzt an der Begeisterung, welche die «Squadra Azzurra» in den letzten Monaten bei den Italienerinnen und Italienern (wieder) entfacht hat. Das Team von Trainer Roberto Mancini steht mittlerweile bei 9 Siegen de suite, ein Gegentor kassierte Italien dabei nicht. Diese Serie soll aus Sicht von Italien am Mittwoch gegen die Schweiz ihre Fortsetzung finden.

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Archiv: Italien schlägt die Türkei zum EM-Auftakt deutlich
Aus Sport-Clip vom 12.06.2021.
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Mit breiter Brust und dem richtigen Mass an Respekt

Genau das Gegenteil strebt die Nati an. Die Schweizer sind nach dem doch eher enttäuschenden EM-Auftakt umso mehr gewillt, gegen die «Azzurri» ihr volles Potenzial abzurufen. Für Remo Freuler wird es wichtig sein, dass die Schweiz mutig auftritt: «Wir dürfen nicht so spielen wie die Türkei und uns derart zurückdrängen lassen», so der zentrale Mittelfeldspieler. Die Türken hatten sich gegen Italien für eine Mauer-Taktik entschieden und blieben beim 0:3 chancenlos.

Essentiell werde zudem sein, im Spiel ohne Ball das richtige Mittelmass zwischen Pressing und etwas zurückfallen lassen zu finden. Dies habe gegen Wales in der Schlussphase nicht funktioniert. «Wenn wir das schaffen, kommt es gut», glaubt Freuler.

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Archiv: Die Schweiz spielt gegen Wales 1:1
Aus Sport-Clip vom 12.06.2021.
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Keine einfache Ausgangslage

Optimistisch blickt auch Denis Zakaria dem Duell mit dem 4-fachen Weltmeister entgegen. «Italien ist ein sehr grosser Gegner, es ist ein grosses Spiel für uns. Aber wir haben auch eine sehr gute Mannschaft, das werden wir am Mittwoch zeigen», so der 24-Jährige.

Karasew leitet Italien - Schweiz

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Das 2. Spiel der Schweizer Nationalmannschaft am Mittwoch in Rom gegen Italien (20:30 Uhr SRF zwei) wird von Schiedsrichter Sergej Karasew geleitet. Dem 42-jährigen Russen stehen seine Landsmänner Igor Demeschko und Maxim Gawrilin als Assistenten zur Seite.

Persönlich liegt eine schwierige Saison hinter Zakaria. Der defensive Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach ist nach seiner schweren Knieverletzung, die er sich im März 2020 zugezogen und ihn 8 Monate ausser Gefecht gesetzt hat, noch immer auf der Suche nach der Form. Zakaria gibt sich jedoch kämpferisch: «Ich arbeite jeden Tag hart daran, wieder der alte Zakaria zu werden.»

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Zakaria: «Wir müssen einfach alles geben»
Aus Sport-Clip vom 14.06.2021.
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SRF zwei, sportlive, 13.06.2021, 20:30 Uhr;

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Nicolo Bardill Spn  (Spn)
    Warum erwarteten all ihr Vögel das wir Wales einfach so wegputzen?! Ich bin zuversichtlich für den weiteren Verlauf. Sehr wahrscheinlich ist, das bereits morgen ein Exploit gegen Italien gelingt und alle wieder verstummen und sonst ist auch nicht so schlimm. Die Türken sind da auch untergegangen. Und diese müssen sowieso genauso Angst vor uns haben, wie wir von ihnen. Schliesslich glaube ich nicht, das wir die letzten im Turnier sind, die vom letztmaligen EM-Halbfinalist Wales geärgert wurden!
  • Kommentar von Domizio Bianchini  (Camaldoli)
    Super... Xhaka hat blonde Haare...war beim Coiffeur...So setzten die Helden der Nationalmannschaft die richtigen Prioritäten für die EM; mittelmässige Leistung auf dem Platz, aber Ferrari oder Lambo...Tattoo...Kronenhalle...Haarfarbe... die haben es wirklich kapiert! Wird Zeit, dass es wieder mal eine SCHWEIZER Nationalmannschaft gibt...
  • Kommentar von Ernst U. Haensler  (ErnstU)
    Baku ist geldgierige Idee einiger Funktionäre.