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Die Nati vor dem Knüller gegen Frankreich
Aus Sport-Clip vom 27.06.2021.
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Exploit gefragt im Achtelfinal Petkovic: «Wir müssen über unsere Grenzen gehen»

Am Medientermin am Tag vor dem Achtelfinal gegen Weltmeister Frankreich gaben sich die Schweizer selbstbewusst.

«Wir gehen in das Spiel, um weiterzukommen», sagte Vladimir Petkovic an der Medienkonferenz der Schweiz am Sonntag, einen Tag vor dem EM-Achtelfinal gegen Frankreich in Bukarest. Doch der Nationaltrainer weiss auch: «Frankreich ist der absolute Favorit – für das gesamte Turnier.»

Xhaka will «Geschichte schreiben»

Gleichwohl wollen sich die Schweizer «nicht verstecken», wie Captain Granit Xhaka im Interview mit SRF sagt. Er habe schon vor dem Turnier gesagt, dass sein Team «Geschichte schreiben» wolle. «Das bleibt auch so», stellt der Arsenal-Söldner klar.

Auch wenn den Schweizern ein «brutaler Gegner mit enormen Qualitäten» gegenüber stehe, wolle man dennoch nicht mit Angst, sondern mit Freude auftreten. Gleiches hatte tags zuvor auch Innenverteidiger Manuel Akanji betont.

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Xhaka: «Auch wir haben viel zu verlieren»
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Xhaka betont, dass Frankreich zwar auf dem Papier der Favorit sei, gleichwohl gehe es auch für die Schweiz um sehr viel. «Der Druck wird bei den Franzosen grösser sein, aber auch wir haben viel zu verlieren», so Xhaka. Bei dieser Aussage dürfte der Captain der Schweizer den K.o.-Runden-Fluch im Hinterkopf haben, scheiterte die Nati doch an den letzten drei Endrunden immer im Achtelfinal.

Wir müssen clever spielen, eine gute Balance haben, Zweikämpfe gewinnen und viel laufen.
Autor: Granit Xhaka

Petkovic forderte von seinem Team eine aussergewöhnliche Leistung. «Wenn wir gegen Gegner wie Frankreich nur 100 Prozent geben, wird es nicht reichen», sagte der 57-Jährige: «Wir müssen über unsere Grenzen gehen und 120 Prozent geben.»

Live-Hinweis

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Verfolgen Sie den EM-Achtelfinal der Schweiz gegen Frankreich am Montag ab 20:15 Uhr live auf SRF zwei oder in der Sport App. Der Anpfiff erfolgt um 21 Uhr.

Dasselbe fordert Xhaka. «Wir müssen clever spielen, eine gute Balance haben, Zweikämpfe gewinnen und viel laufen.» Seine Mannschaft müsse «alles rausholen». Auch Petkovic will, dass die Schweizer mit demselben Willen und derselben Überzeugung wie im «Sechzehntelfinal» gegen die Türkei ins Spiel gegen Frankreich gehe. Und vor allem sagt Petkovic: «Wir müssen an unsere Chance glauben.»

Die möglichen Aufstellungen:

Frankreich: Loris; Pavard, Varane, Kimpembe, Hernandez; Pogba, Kanté, Rabiot; Griezmann, Benzema, Mbappé.
Schweiz: Sommer; Elvedi, Akanji, Rodriguez; Widmer, Freuler, Xhaka, Zuber; Shaqiri; Embolo, Seferovic.

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Petkovic: «Wir müssen an unsere Chance glauben»
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SRF zwei, sportlive, 26.6.2021, 20:15 Uhr;

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21 Kommentare

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  • Kommentar von Marc Nager  (Manager)
    Was ich überhaupt nicht verstehen kann, ist die nahezu zu vernachlässigende Präsenz der Schweizer Fans. Gerade mal 700 haben sich ein Ticket besorgt. Bei den Holländern - okay zuhause - waren es 18’000 (!!!). Diese Zahlen stehen meiner Meinung nach in einem krassen Missverhältnis. Die Nati braucht soviel Unterstützung von aussen, wie nur irgendwie möglich und ich bin mir ziemlich sicher, dass bei einer Austragung dieses Spiels in der Schweiz niemals 18’000 Fans gekommen wären. Traurig.
  • Kommentar von Wilfred Scheidegger  (Ville Frayde)
    ...über Ihre Grenzen gehen, welche sind diese???
  • Kommentar von Roland Gasche  (NachDenker)
    Wir müssen an unsere Chance glauben, wir müssen an einem Strick ziehen, wir müssen füreinander gehen, wir müssen alles geben, wir müssen viel laufen, wir müssen clever spielen - was soll das blöde Geschwafel. Wenn man das absolut normalste Verhalten, das man von einer Nati erwarten darf vor jedem Spiel speziell erwähnen muss, ja dann sagt das wohl alles über die Einstellung des Trainers und dieser Mannschaft aus. Sie sind Weltmeister im „lafere“ im „liefere“ allerdings nur Grümpelturnier Niveau.
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Was soll den Petkovic ihrer Meinung nach an einer PK oder in einem Interview sagen? Dass er zuerst Roland Gasche fragen muss, weil der eigentlich alles besser weiss, besser kann, ein besserer Schweizer ist und sogar alle Strophen unseres grauenhaften Kirchenliedes kann, das vor jedem Match gedudelt wird?