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Die Ankunft der Nati in Zürich
Aus Sport-Clip vom 03.07.2021.
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Nach EM-Out im Viertelfinal Die Nati ist zurück – und bei den meisten auch das Lachen

Nur 16 Stunden nach dem bitteren Ausscheiden im EM-Viertelfinal gegen Spanien ist die Schweizer Nati in Zürich gelandet.

Die Schweizer Nationalmannschaft ist zurück auf heimischem Boden. Das Team von Vladimir Petkovic landete am Samstag kurz vor 13:00 Uhr auf dem Flughafen Zürich-Kloten.

Remo Freuler und Steven Zuber führten die Mannschaft an, als diese auf dem Rollfeld aus der Charter-Maschine der Swiss aus St. Petersburg stieg. Die rund 50-köpfige Delegation wurde neben einigen Flughafen-Mitarbeitern und Fotografen auch von einem Alphorn-Ensemble empfangen.

Der 22-jährige Ruben Vargas (m.).
Legende: Wurde von seinen Teamkollegen immer wieder geherzt Der 22-jährige Ruben Vargas (m.). Keystone

Das Penaltydrama gegen Spanien lag zwar erst gut 16 Stunden zurück, trotzdem hatte die Mehrheit der Schweizer Spieler ihr Lachen bereits wieder gefunden. So auch Ruben Vargas, der gegen Spanien neben Fabian Schär und Manuel Akanji zu den Pechvögeln gehörte, die ihren Penalty nicht im Tor hatten unterbringen können.

Das Positive überwiegt

Auch Yann Sommer, der die Schweizer am Freitag beinahe in den Halbfinal gehext hätte und nach der Partie von den Emotionen übermannt worden war, zeigte sich bei der Ankunft in Zürich wieder gefasst. Die Euphorie, die die Mannschaft in der Schweiz ausgelöst hat, habe die ganze Mannschaft sehr berührt. «Man hat gemerkt, dass wir mit einem Land an diesem Turnier waren. Das war ein unglaubliches Gefühl.»

Trotz des bitteren Ausscheidens gegen Spanien überwiegt beim Nationalgoalie der Stolz. Die Enttäuschung sei zwar immer noch da, aber mit Blick auf das ganze Turnier stehe das Positive im Vordergrund. «Es wird aber noch ein paar Tage brauchen, um dies zu realisieren.»

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Sommer: «Endlich mal ein Interview ohne Tränen»
Aus Sport-Clip vom 03.07.2021.
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«Hoffentlich keine einmalige Chance»

Den Verarbeitungsprozess muss auch Silvan Widmer noch auf sich nehmen. Eine Aufgabe, die dem Aussenverteidiger momentan noch Mühe bereitet: «Ich befinde mich in einer Schlaufe. Ich überlege mir, was wir alles erreicht haben und im gleichen Moment realisiere ich, dass wir mit etwas mehr Glück jetzt im Halbfinal wären.» Er hoffe aber, dies sei keine einmalige Chance gewesen.

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Widmer: «Das macht Lust auf mehr»
Aus Sport-Clip vom 03.07.2021.
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Für Xherdan Shaqiri war es auch aus persönlicher Sicht ein besonderes Turnier. Mit nunmehr 8 Toren ist der 29-Jährige mit Abstand bester Schweizer Torschütze an Grossanlässen. «Es ist immer speziell, für sein Land an einem grossen Turnier zu treffen und ich bin stolz, dass mir das an jedem Turnier gelungen ist.»

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Shaqiri: «Wir haben uns alle riesig auf diesen Empfang gefreut»
Aus Sport-Clip vom 03.07.2021.
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SRF zwei, sportlive 02.07.2021, 18:00 Uhr;

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Dino Rigoli  (Dino Rigoli)
    Endlich wird den Jungs zum Empfang mal so richtig eidgenössisch per Alphorn um die Ohren geblasen. Damit sie sich auch heimatlich fühlen, beim Ausstieg aus dem Swiss-Flieger. Und weil sie keine Hymne hinkriegen, eine kleine Gratislektion in Sachen nationaler Wohlklang. Das ist doch mal Nationalstolz.
    1. Antwort von Florian Judah  (F. Judah)
      was habt ihr nur immer mit der Musik? singen muss man und dem alphorn zuhören damit man ein guter Mensch ist oder was?
    2. Antwort von Sül Van  (Sül2020)
      Ich würde die Hymne selbst auch nicht singen. Erstens weil ich nur die ersten zwei Sätze kenne und zweitens weil ich finde, dass man eine Hymne auch würdigen kann durch das stille Zuhören und auf sich wirken lassen. Abgesehen davon ist diese Diskussion völlig irrelevant, polemisch und wird von vielen missbraucht um versteckte Diskriminierung auszuüben. Nach dieser Leistung der Nati wäre an dieser Stelle nichts als Lob angebracht.
  • Kommentar von Werner Vetterli  (KlingWe)
    Schön ist doch dass die Nati 3 Spiele nacheinander für einander gekämpft haben. Ehrgefühl und Ehrgeiz gezeigt haben um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Nicht immer ist der Erfolg garantiert, bei Einsatzwille und Kampf wird der kritischste Fan die akzeptieren.
    Denn hinter jedem Schweizer steckt mindestens ein Portiönchen Patriotismus.
  • Kommentar von Andreas Meier  (Epikur)
    Gute Leistung, falsche rote Karte und zum Schluss in alte Muster zurückgefallen. Was zur Zeit aber effektiv nervt, ist die Tatsache dass ein höchstens mittelmässiges Dänemark extrem glücklich überhaupt in den Achtelsfinal kommt, gegen den schwächsten Gegner, mit gerade mal 3 Punkten. Sie schlagen Wales, einen absoluten Fussbalzwerg und werden jetzt gegen ein sackstarkes Tschechien, dass in der Gruppenphase überzeugt und im Achtelfinal Holland rausgeworfen hat, als Favorit gehandelt? Lächerlich.
    1. Antwort von René Balli  (René Balli)
      Die Dänen haben gerade Tschechien rausgekegelt unfd stehen im Halbfinal !