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Nach Out im EM-Achtelfinal Santos: «Das Resultat ist ungerecht, aber so ist Fussball»

Portugal leckt nach dem verlorenen Achtelfinal gegen Belgien die Wunden. Das 0:1 sei ungerecht, resümiert Nationaltrainer Fernando Santos.

André Silva, Fernando Santos und Cristiano Ronaldo (von links nach rechts).
Legende: Enttäuschte Gesichter beim Titelverteidiger André Silva, Fernando Santos und Cristiano Ronaldo (von links nach rechts). Keystone

Fernando Santos unternahm gar nicht den Versuch, etwas Positives aus dem verlorenen Achtelfinal zu gewinnen. Es war eine dieser Partien, die beim Verlierer nur Trauer und Frust zurücklässt. Nirgends findet er richtig Trost – nicht im Resultat, nicht im Szenario und nicht in der Statistik.

Portugal half am Sonntagabend in Sevilla auch alles Können nichts, bedauerte Santos. «Belgien hat nur einmal auf das Tor geschossen und getroffen. Wir hatten 26 Schüsse. Wir haben nicht gewonnen, aber wir hätten es verdient gehabt. Das Resultat ist ungerecht, aber so ist Fussball.»

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Archiv: Belgien wirft Titelverteidiger Portugal aus dem Turnier
Aus Sport-Clip vom 28.06.2021.
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Die heimischen Medien verzichteten aufs Nachtreten. Sie hoben die Überlegenheit der eigenen Mannschaft gegen Belgien hervor. Aber sie nahmen Santos und seine Spieler nicht ganz aus der Kritik: «Kein Glück – ja», schrieb Sapo Deportes: «Aber, wie man so schön sagt, muss man das Glück provozieren. Und Portugal hat es erst nach dem Gegentreffer richtig versucht.»

Halb ironisch, halb nostalgisch reagierte A Bola auf seiner Titelseite auf das Out: «Wir werden immer Paris haben.» Seit dem in Frankreich gewonnenen EM-Titel 2016 hat Portugal allerdings kein Spiel der K.o.-Runde mehr gewonnen. Schon 2018 bei der WM war der Achtelfinal Endstation.

Kämpferische Worte von Ronaldo

Mut machen dürfte den Portugiesen allerhöchstens der Blick voraus auf das nächste Turnier. Die WM in Katar folgt schon in weniger als anderthalb Jahren. Die Perspektiven mit Cristiano Ronaldo, der auch mit 36 Jahren fünf EM-Tore erzielt hat, und mit den vielen jungen nachrückenden Spielern sind für Portugal vielversprechend.

«Wir haben alles gegeben, um den EM-Titel erfolgreich zu verteidigen. Dieses Team hat bewiesen, dass es den Portugiesen noch viel Freude bereiten kann», schrieb der fünfmalige Weltfussballer am Montag auf Instagram. «Glückwunsch an Belgien und viel Glück an alle Teams, die noch im Wettbewerb sind. Was uns betrifft, werden wir stärker zurückkommen. Los geht's Portugal!»

SRF zwei sportlive, 27.06.2021, 21:00 Uhr;

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Erb  (blackrose)
    was soll jetzt an diesem Resultat ungerecht sein? Der bessere hat gewonnen!!
  • Kommentar von Roger Pellaton  (ThePelikan)
    Ich werde weder CR7 noch Pepe vermissen.
    1. Antwort von Hans Erb  (blackrose)
      wer ist CR7?
    2. Antwort von Raphael Brönnimann  (Raphael Broennimann)
      Na ja also ich wäre froh hätte die Schweiz ein Pepe in Ihren Reihen. Klar als Gegner willst du nicht gegen Pepe spielen, aber in der Mannschaft sind Pepes oder auch ein Ramos Gold wert..Sie zerreisen sich für die Mannschaft und stoppen auch mal ein Gegner etwas härter.. Rot gegen Pepe habe ich nicht gesehen.Max Gelb/Rot..Aber wie es aussieht sind wir ja alles Fussballer, Schiris, und auch Natitrainer
  • Kommentar von Hugo Kuhn  (Coco)
    Richtig, verloren haben die Portugiesen und richtig ist auch, dass die Portugiesen den Sieg verdient hätten, aber ungerecht ist das Resultat nicht. Das wäre höchstens dann der Fall, wenn ungerechte Entscheidungen oder Umstände zum Resultat beigetragen hätten. Die alte Weisheit hat halt mal wieder Einzug gehalten. Wer die Tore nicht schiesst kriegt sie.