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Benito: «Waren während dem Flug auf dem neusten Stand»
Aus Sport-Clip vom 22.06.2021.
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Nati blickt zum Achtelfinal Embolo will «einen raushauen», Benito sieht «das Boot auf Kurs»

Am Tag nach der definitiven Achtelfinal-Quali an der EURO schweifte der Blick der Nati-Spieler in Rom auf die K.o.-Phase.

Trotz verspätetem Flug kam die Schweizer Nati am Montagabend kurz nach 22:00 Uhr in Rom an. Die Laune im Team war bestens. Denn dank WLAN-Verbindung im Flugzeug wussten die Spieler bereits, dass in der EURO-Gruppe C alles nach ihrem Gusto verlaufen war.

Im Bus zum Hotel wurde die Stimmung gar noch besser: Weil auch in der Gruppe B alles nach dem Geschmack der Nati lief, war schon vor der Ankunft im Hotel klar: «Achtelfinal, wir kommen!» Es habe in der Unterkunft einen kleinen Empfang gegeben, sagt Breel Embolo am Dienstag im SRF-Interview. «Es kam Freude bei allen auf. Denn es war klar, dass wir unser Minimalziel erreicht hatten.»

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Embolo: «Hatten einen kleinen Empfang im Hotel»
Aus Sport-Clip vom 22.06.2021.
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Für Loris Benito ist die definitive Achtelfinal-Qualifikation eine Genugtuung. «Wir sind jetzt seit 4 Wochen eng beisammen. Ab und zu sind wir uns auch auf die Nerven gegangen. Deshalb ist es schön, zu sehen, dass das alles nicht umsonst war», so der Bordeaux-Verteidiger. Es sei eine Portion Druck abgefallen, denn das Türkei-Spiel sei «nicht ohne» gewesen. Und: «Wir haben das Boot trotz hohem Wellengang auf Kurs gehalten.»

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Benito: «Sind jetzt richtig im Turnier drin»
Aus Sport-Clip vom 22.06.2021.
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Der Dienstag stand in Rom ganz im Zeichen der Regeneration und der Akklimatisation. Obschon der Schweizer Achtelfinal-Gegner erst am Mittwochabend bekannt wird und es erst in ein paar Tagen weitergeht, schweifte der Blick der Spieler bereits auf den nächsten Match.

Wir haben es gerne, wenn der Gegner mitspielt.
Autor: Loris Benitomit Blick auf den Achtelfinal

Für Benito ist klar, dass die Nati so oder so «auf einen Brocken» treffen werde. Dies müsse aber kein Nachteil sein, denn: «Die Vergangenheit hat gezeigt, dass wir uns nicht ungern mit grossen Mannschaften messen. Wir haben es gerne, wenn der Gegner mitspielt.»

Embolo gibt ohne Umschweife die Devise für den Achtelfinal bekannt: «Wir müssen einmal einen raushauen.» Will heissen, nach Jahren des Scheiterns im Achtelfinal, soll endlich der nächste Schritt gemacht werden. Ganz egal, wie der Gegner heisst.

SRF zwei, 20.6.21, 18:00 Uhr;

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41 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Luethi  (Andreas Luethi)
    Worüber selten diskutiert wird, ist die blödsinnige Grundidee dieser EM. Nämlich dass sie nicht wie bisher in einem einzigen Land stattfindet. Etliche Mannschaften (Italien, England, etc.) haben Heimspiele, andere müssen weit reisen ohne Unterstützung von Fans. Was nicht zu unterschätzen ist. Beispiel Dänemark: Das fanatische Publikum hat viel dazu beigetragen, dass sie so grandios gewonnen haben.
    Wie wäre das in Baku gewesen? Ist natürlich eine hypothetische Frage.
  • Kommentar von Peter Meier  (~~õ~~)
    Ok sie wollen einen raushauen. Wäre schön, doch mir fehlt der Glaube daran. Es wird endlich Zeit, dass sie einen raushauen, denn davon geschwafelt haben sie schon mehrfach. Ich will sie leidenschaftlich kämpfen und KM-fressen sehen, bis sie auf dem Zahnfleisch gehen. Sollten sie dann verlieren, weil der Gegner zu stark war, ist das OK.
  • Kommentar von Damian Egli  (Zep)
    Wieso schauen alle Negativkommentierer überhaupt noch Spiele der Schweizernati?
    Was wollt ihr schreiben, falls sie sich ohne zu singen und mit Glück für die Viertelfinale qualifiziert? Immerhin sind wir wie fast immer wieder in den Achtelfinale. Und diese negativen Kommentare bringen gar nichts ausser schlechten Emotionen.
    1. Antwort von Moni Meier  (Moni19)
      Herr Egli, Sie sprechen mir sowas von aus dem Herzen!
    2. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Damian Egli: Ohne Lästern und Bier macht der Fussball nur halb so viel Spass. Wenn das die hochbezahlten, aber zartbesaiteten, Fussballprofis nicht ertragen, dann ist es ihr Problem.
    3. Antwort von Marc Blaser  (PrCh)
      @Egli, sehe ich genau so!
      @Leu, andere Mannschaften haben Spieler, die weit mehr als die Schweizer verdienen, und auch nicht treffen, Fehler machen etc..
      Ich glaube das ständige Nörgeln von gewissen Kommentarschreibern zeugt von anderen Problemen ;-)
    4. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Marc Blaser: Fussball ist nicht Golf. Im Fussball will und darf jeder seinen Senf dazu geben und auf den Putz hauen. Die Fussballstars, auch in der Schweiz, verdienen ein Mehrfaches des Normalverdieners und protzen ja auch damit. Wenn sie dann aber bei Kritik gleich einknicken, dann ist das schwach für diesen Lohn und dieses Ansehen.
    5. Antwort von Marc Blaser  (PrCh)
      @Leu, klar müssen die Spieler auch Kritik annehmen können, die verdienen wie Sie auch sagen sicher genug (zu viel meiner Meinung nach). Aber mir geht es mehr um die ewigen Nörgeler. Diejenigen, welche das Gefühl haben, man müsse die Schweiz mit Brasilien und Deutschland vergleichen.