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Gavranovic: «Habe gesagt, dass ich bereit bin»
Aus Sport-Clip vom 29.06.2021.
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Nati reist nach Russland Müder Torschütze, stolzer Präsident und Appetit auf mehr

Einen Tag nach dem historischen Viertelfinal-Einzug versuchen verschiedene Nati-Protagonisten, den Erfolg einzuordnen.

Nach dem triumphalen Einzug der Schweizer Nationalmannschaft in den EM-Viertelfinal in Bukarest hielt es die Mannschaft von Vladimir Petkovic nicht lange in der rumänischen Hauptstadt. Nach einem trainingsfreien Tag flog die Mannschaft um 16:30 Uhr Ortszeit weiter nach St. Petersburg, wo am Freitag im Viertelfinal Spanien wartet.

Vor dem Abflug nach Russland blickte Mario Gavranovic noch einmal auf das verrückte Spiel gegen Frankreich zurück. Dem Stürmer, der mit seinem Tor zum 3:3-Ausgleich und seinem verwandelten Penalty im Elfmeterschiessen erheblichen Anteil am Schweizer Erfolg hatte, ist die Müdigkeit anzumerken: «Es war nicht leicht, gestern einzuschlafen. Gross erholen konnten wir uns noch nicht, aber dazu haben wir in Russland Zeit.»

Feier im Hotel

Obwohl bereits am Freitag das nächste Spiel auf dem Programm steht, hat die Mannschaft den historischen Sieg im Hotel entsprechend gefeiert: «Nach so einem Erfolg muss das so sein.»

Auch persönlich bedeutet das Vollbrachte dem 31-Jährigen viel: «So ein wichtiges Tor in der letzten Minute zu schiessen, ist sehr emotional.» Ganz überrascht ob der guten Leistung scheint der Zagreb-Stürmer aber nicht: «Ich habe nach jedem Spiel gesagt, dass ich bereit bin.»

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Gavranovics Ausgleich in der Schlussminute
Aus Sport-Clip vom 28.06.2021.
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Bereit waren die Schweizer auch in der Entscheidung vom Punkt, von wo aus alle 5 Schweizer verwerteten. Laut Nati-Direktor Pierluigi Tami kam dies nicht von ungefähr. Nach jedem Training habe sich die Mannschaft vom Punkt aus versucht. «Doch wirklich trainieren kann man das eigentlich nicht, denn die Emotionen spielen in einem Elfmeterschiessen eine grosse Rolle.»

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Das Penaltyschiessen von Frankreich - Schweiz in voller Länge
Aus Sport-Clip vom 28.06.2021.
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Die 5 Schweizer Penaltyschützen hätten aber trotzdem fantastisch geschossen. Dies sei auch das Resultat der vorherigen 120 Minuten gewesen. «Nach solch einer Leistung geht man mit viel Vertrauen in ein Penaltyschiessen.»

«Historischer Tag für den Schweizer Fussball»

Auch Dominique Blanc, der Präsident des Schweizerischen Fussballverbandes, ist nach dem geschichtsträchtigen Abend voll des Lobes für die Nati: «Das Team und der Staff arbeiten seit einem Monat unglaublich diszipliniert und fokussiert auf dieses Ziel hin und haben diesen Sieg verdient.»

Es ist eine unglaubliche Freude, so viele Leute in der Schweiz glücklich und vereint zu sehen.
Autor: Dominique BlancPräsident SFV

Zugleich weist Blanc auf die Dimension des Erfolgs hin: «Gestern war ein historischer Tag für den Schweizer Fussball. Es ist eine unglaubliche Freude, so viele Leute in der Schweiz glücklich und vereint zu sehen.» Die Reise gehe aber jetzt erst richtig los. «Wir wollen die Geschichte weiterschreiben.»

SRF zwei, sportlive, 28.06.2021, 21 Uhr;

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Yunes Noder  (soleure)
    Fassnacht hat den Ball erobert Sascha , aber egal.
  • Kommentar von Eva Heinzer  (heinzereva)
    Ich bin dankbar, ein solches multikulturelles, für ein Ziel einstehendes Natiteam zu haben. Es braucht jeden, egal welcher Herkunft er ist. Weiter so, ihr schafft das!!!
  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    Nur mit Meier, Müller, Hinz und Kunz hätten wir Frankreich nicht geschlagen. Ob einer Eltern aus dem Kosovo, aus Kroatien, aus Liberia oder Spanien hat,spielt mir keine Rolle. Fussball soll doch Barrieren überwinden und eine Festtag für alle sein. Daher lasst uns alle zusammen eine Schweiz sein. Die Hautfarbe, die Herkunft oder die Religion soll keine Rolle spielen. Wir alle sind die Schweiz!
    Zusammen sind wir stark!
    Zusammen können wir die Nationalmannschaft nach England tragen!
    HOPP SCHWIIZ