Zum Inhalt springen

Header

Video
Die Ausgangslage vor dem Showdown gegen die Türkei
Aus Sport-Clip vom 20.06.2021.
abspielen
Inhalt

Szenarien vor Türkei-Spiel So schafft es die Schweizer Nati noch in die Achtelfinals

Die Schweizer Nati steht an der EURO 2020 vor dem letzten Gruppenspiel gegen die Türkei unter Zugzwang.

Nach einer bislang enttäuschenden EM-Endrunde trifft die Schweiz am Sonntagabend (18:00 Uhr, live SRF zwei) im letzten Gruppenspiel auf die Türkei. Mit bislang nur 1 Punkt auf dem Konto muss das Team von Vladimir Petkovic noch gehörig zittern.

Seit den Samstagsspielen ist klar, dass der Schweiz 1 Punkt nicht mehr reicht, um als einer der 4 besten Gruppendritten die K.o.-Phase zu erreichen – ein Sieg muss zwingend her. Daraus ergeben sich zwei Konstellationen:

Video
Falls die Schweiz siegt: Wie könnte es weitergehen?
Aus Sport-Clip vom 20.06.2021.
abspielen
  • Die Schweiz gewinnt gegen die Türken und Wales verliert gleichzeitig gegen Italien. Dann stünden beide Teams bei 4 Punkten und das Torverhältnis würde darüber entscheiden, wer als Gruppenzweiter weiterkommt. Derzeit hat Wales (3:1) gegenüber der Schweiz (1:4) deutlich die Nase vorn. Das bedeutet, die Schweiz müsste genügend hoch gewinnen bzw. Wales genügend hoch verlieren.

Die Kriterien bei Punktgleichheit in der Gruppe

Box aufklappenBox zuklappen
  • Mehr Punkte aus Direktbegegnung(en)
  • Bessere Tordifferenz aus Direktbegegnung(en)
  • Mehr erzielte Tore in Direktbegegnung(en)
  • Bessere Tordifferenz aus allen Gruppenspielen
  • Mehr erzielte Tore in allen Gruppenspielen
  • Fairplay-Wertung an der Endrunde
  • Nationalmannschafts-Koeffizient
  • Die Schweiz gewinnt gegen die Türkei und Wales punktet gegen Italien. In diesem Fall kann die Schweiz nur noch als Gruppendritter die Qualifikation schaffen. Ab da wird es kompliziert.

Von den restlichen 5 Gruppen müsste die Schweiz 2 Drittplatzierte hinter sich lassen, um sich als einer der 4 besten Gruppendritten zu qualifizieren.

Rangliste der Gruppendritten


SpieleTorePunkte
1. Tschechien
33:24
2. Schweiz
34:54
3. Portugal
2
5:43
4. Ukraine
34:53
5. Finnland
3
1:33
6. Spanien
21:12

Gruppe B: Das derzeit drittplatzierte Finnland (3 Punkte) muss gegen Leader Belgien ran. Bei einer Niederlage wäre die Nati fix besser unterwegs als der EM-Neuling. Auch Russland (ebenfalls 3 Punkte, spielt gegen Dänemark) würde bei einer Niederlage im letzten Spiel hinter der Schweiz verbleiben. Bei einem Unentschieden würde bei beiden Konstellationen das Torverhältnis entscheiden (Finnland 1:1, Russland 1:3).

Gruppe C: Dasselbe Szenario wie in Gruppe B, nur, dass die punktgleichen Ukraine und Österreich noch aufeinandertreffen. Gibt es einen Sieger in diesem Spiel, steht die Schweiz besser da als der Verlierer (und somit Drittplatzierte). Bei einem Remis müsste die Schweiz mit mindestens drei Toren Unterschied gewinnen.

Gruppe D: Die Kroaten auf Platz 3 (1 Punkt) spielen gegen Schottland (ebenfalls 1 Punkt). Bei einem Unentschieden ist die Schweiz fix besser. Sollte es einen Sieger geben, würde das Torverhältnis entscheiden (Kroatien 1:2, Schottland 0:2). In diesem Kampf wiederfinden könnte sich auch ein allfälliger Verlierer des Abschlussspiels England - Tschechien (beide 4 Punkte) – auch hier käme das Torverhältnis zum Zug.

Gruppe E: Die Konstellation ist knifflig. Nur wenn Polen (1 Punkt) Leader Schweden (4) schlägt, können mindestens 3 Teams auf 4 Punkte kommen, denn bei Slowakei (3) gegen Spanien (2) bleibt mindestens eine Mannschaft darunter. Auch hier würde das Torverhältnis eine Rolle spielen.

Gruppe F: Das drittplatzierte Portugal (3 Punkte) muss noch gegen Leader Frankreich (4 Punkte) ran und würde bei einer Niederlage hinter der Schweiz bleiben. Deutschland auf Platz 2 (ebenfalls 3 Punkte) trifft auf Ungarn (1 Punkt). Auch diese beiden Teams könnten noch auf Platz 3 abrutschen bzw. hochklettern.

Die Kriterien bei Punktgleichheit der Gruppendritten

Box aufklappenBox zuklappen
  • Bessere Tordifferenz
  • Mehr erzielte Tore
  • Mehr Siege
  • Fairplay-Wertung an der Endrunde
  • Nationalmannschafts-Koeffizient
Video
Aus dem Archiv: Zusammenfassung Italien - Schweiz
Aus Sport-Clip vom 16.06.2021.
abspielen

SRF zwei, sportlive, 16.6.21, 21 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

30 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Bruno Hofer  (Bernbruno2020)
    Wenn sie die richtige Einstellung zur Nationalmannschaft hätten, sich für das Land wo sie spielen zerreissen würden, so wäre jeder schweizer Fussballfan auch Natifan, auch wenn sie verlieren, aber wirklich alles gegeben haben während dem Spiel. Aber was an dieser EM abging bis jetzt, hat nichts mit dem Willen gewinnen und alles zu geben zu tun, bis das Spiel zu Ende ist. Man braucht nicht zu rechnen. Geht raus aufs Feld und zeigt das ihr Charakter habt und für die Schweiz gewinnen wollt.
    1. Antwort von Jana Vilim  (Jana Vilim)
      Bruno Hofer: Das ist zu viel verlangt. Träumen ist erlaubt. Wunder passieren immer dann, wenn man längst aufgegeben hat.
  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    Ich wünsche der Schweiz einen Sieg, aber Leider stimmts teamintern überhaupt nicht!
    Eine Niederlage wäre hochverdient und es ist Zeit,
    das Marcel Koller das Ruder übernimmt! Petkovic bringt die Schweiz nicht weiter und die Spieler zeigen nicht das was sie können.. Das ist die Realität!
    Neue Besen kehren besser
    1. Antwort von Urs Braunschweiger  (Ursusbrown)
      VP ist immer noch einer der erfolgreichsten CH-Nationaltrainer…
      Italien ist wohl momentan deutlich stärker als die meisten glauben wollten; und das gilt wohl auch für Wales. Die Türkische Nationalmannschaft sollte aber sicher für unser Team in Reichweite sein. Gewinnen sie das Spiel beginnt das Turnier neu und wenn in den anderen Gruppen nicht alles zuungunsten der CH läuft auch mit „uns“. Reden wir nicht ALLES schlecht!
    2. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Wow! Offenbar haben sie Informationen, die sonst niemand hat. Solche Ferndiagnosen bezüglich Teamstimmung halte ich für Kaffeesatzlesen. Diese Schlechtmacherei und Besserwisserei geht mir ganz schön auf den Senkel. Ein echter Fan ist es auch wenn es nicht läuft. Schauen wir, nach dem Spiel weiter. Ich für meinen Teil bleibe so oder so Fan der Nati. Wer das nicht tut ist kein richtiger (Fussball)Schweizer.
    3. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      ... ist ein paar Stunden zu früh um die T-Frage zu erörtern. Vielleicht sogar ein paar Tage....;-))
  • Kommentar von René Baron  (René Baron)
    Ich glaube die Schweiz kann besser Rechnen als Tschutten :-)