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Mit vollem Fokus und grossem Ansporn nach Bukarest
Aus Sport-Clip vom 25.06.2021.
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Vor Achtelfinal vs. Frankreich Schweizer Nati mit Vorfreude im Gepäck nach Bukarest

Die Vorfreude vor dem Achtelfinal gegen Frankreich ist gross, die Vorbereitung speziell – vor allem für Yann Sommer.

Am Montag gegen Frankreich gilt es ernst. Der Achtelfinal gegen den Weltmeister in Bukarest steht an. Am Freitagabend ist die Schweizer Nati-Delegation in der rumänischen Hauptstadt gelandet. Am Sonntag steht dann das Abschlusstraining auf dem Programm. Tags zuvor wird noch an einem anderen Ort trainiert.

Rodriguez ist zuversichtlich

Bevor es in Rom in den Flieger ging, verbreitete Nati-Verteidiger Ricardo Rodriguez puren Optimismus. «Es ist ein geiles Spiel und wir freuen uns», sagte er. Man sei viermal in Folge im Achtelfinal gewesen und hoffe nun, mal eine Runde weiterzukommen. Das könne nur mit mannschaftlicher Geschlossenheit gelingen – und vorne müsse man die wenigen Chancen nutzen.

Penalty-Situation wird geübt

Angesichts der geballten französischen Offensivkraft liegt ein besonderes Augenmerk in den Übungseinheiten auf dem Goalietraining. «Wir versuchen immer, die Gegner zu simulieren», sagte Goalietrainer Patrick Foletti.

Im Grunde sei die Vorbereitung nicht anders als vor einem Gruppenspiel. Eine Besonderheit gebe es dann aber schon. «Wir schauen auf die Penalty-Szenen und versuchen eine Strategie zu entwickeln», so Foletti.

Beim letzten Aufeinandertreffen mit Frankreich an der EM 2016 (0:0) wurde Yann Sommer als «Man of the Match» ausgezeichnet. Foletti erklärt, warum Sommer der Druck in einem K.o.-Spiel nichts ausmacht: «Das ist ein positiver Druck.»

Sommer habe bei vergangenen Turnieren und auch an diesem bewiesen, dass er damit umgehen könne. «Er liebt solche Herausforderungen», sagte Foletti.

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Goalietrainer Patrick Foletti: «Yann liebt solche Herausforderungen»
Aus Sport-Clip vom 25.06.2021.
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Das Spiel gegen Frankreich wird eine ganz besondere Herausforderung. Eine Floskel sagt: «Wichtig ist auf dem Platz.» Am Montagabend wird sich zeigen, ob die Vorfreude der Spielfreude gewichen ist und ob Sommers Vorbereitung gegen die französische Offensive Früchte trägt.

SRF zwei, sportlive, 23.06.2021, 20:30 Uhr;

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28 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Wildhaber  (Sueno)
    Wer nur Freude am Fussball und unserer Nati hat, wenn sie das Unmögliche schaffen, sollte sein Bier am Montagabend vielleicht nicht vor dem Fernseher trinken :-) Hopp Schwiz!
  • Kommentar von Philipp Spuhler  (PSp)
    Im Achtelfinal gegen Frankreich wird alles möglich sein, der Druck auf die Franzosen ist immens hoch, unterschätzen sie die Schweiz, dann werden sie verlieren. hopp Schwiiz
  • Kommentar von Walter Kern  (WalterKern)
    „Bevor es in den Flieger ging.....“ da frage ich mich nach dem ökologischen Fussabdruck dieser EM. Hier scheint das Wort „Klimaschutz“ keine Bedeutung zu haben aber wehe, meine gut gewartete Gasheizung gerät ins Visier der Behörden. Alles so schizophren.
    1. Antwort von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
      Ich kann solche Kommentare nicht ausstehen, es sei denn der Verfasser tut alles um seinen öko-Fussabdruck auf ein Minimum zu reduzieren. Das ist leider ganz selten der Fall. Das Zauberwort heißt Selbstreflexion, wozu kaum noch einer in der Lage ist. Es ist zum Schweizer Volchssport geworden, nur zu meckern und zu motzen ohne einmal sich selbst zu hinterfragen.
    2. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      @Henchler: Ich bin da bei ihnen. Allerdings würde ich mir von ihnen auch mehr Selbstreflexion wünschen. Z.B. dann, wenn sie alles und jeden im Schweizer Fussball schlecht machen. Fakt ist ja, dass sich die Schweiz, mit einer zuletzt tadellosen Leistung, gegen die Türken fürs Achtelfinal qualifiziert hat. Ihre Deutschen hingegen kamen nur dank Gulácsis Bock und Goretkas Verzweiflungsschüsschen weiter. Eigentlich ist die Elf noch schlechter als an der WM 18, wo sie zu den Habenichtsen gehörte.