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Die Sportchefs der SL-Klubs in der Zwickmühle
Aus sportpanorama vom 05.04.2020.
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Ungewisse Lage Bricht nun der Transfermarkt zusammen?

Welchen Einfluss hat die Corona-Krise auf den Transfersommer? Die Experten glauben, dass die Zeit der Rekordablösesummen vorbei ist.

Aufgrund der ungewissen Lage sind den Sportchefs der Super-League-Klubs die Hände gebunden. Eigentlich müssten sie die nächste Saison planen. Doch wissen sie nicht, wieviel Geld ihnen zur Verfügung steht.

  • Andres Gerber (FC Thun): «Als Sportchef bin ich im Moment wirklich fast arbeitslos.»
  • Thomas Bickel (FCZ): «Ich schliesse aus, dass es für Klubs wie den FC Zürich diesen Sommer grosse Möglichkeiten für Transfers geben wird.»
FCZ-Sportchef Thomas Bickel.
Legende: Lesen und Jogging sind aktuell angesagt FCZ-Sportchef Thomas Bickel. Freshfocus

Stichtag 30. Juni: Fifa will Klarheit schaffen

Noch ist die Frage ungeklärt, was mit Verträgen und Wechseln zum 30. Juni passiert, sollten die derzeit fast weltweit unterbrochenen Saisons über diesen Stichtag hinaus verlängert werden. YB-Sportchef Christoph Spycher sagt: «Dieses Problem muss von den grossen Verbänden gelöst werden.»

Ich glaube nicht, dass das System darunter zusammenbrechen wird. Im Fussball gilt auch künftig das Motto höher, schneller, stärker – und teurer.
Autor: Christoph GrafPräsident Vereinigung Schweizer Spielerberater

Mit einer Arbeitsgruppe will der Weltfussballverband Fifa die dringend benötigte Klarheit für Richtlinien auf dem Transfermarkt schaffen. Gibt es gar eine Transfersperre in diesem Sommer?

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Wie die Transfersummen explodierten
Aus sportpanorama vom 05.04.2020.
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Transferwert der Spieler im Sinkflug

Laut dem Internationalen Zentrum für Sportstudien CIES könnte der Transferwert der Spieler in Bundesliga, Premier League, La Liga, Serie A und Ligue 1 durch die Auswirkungen der Pandemie von 32,7 auf 23,4 Milliarden Euro sinken, sollte die derzeit unterbrochene Saison nicht zu Ende gespielt und Spielerverträge bis Juni nicht verlängert werden.

Bei Bayern München etwa gehen die Forscher in diesem Fall von einem Marktwertverlust von 267 Millionen Euro (minus 33 Prozent) aus. Selbst ein reguläres Saisonende würde die Schäden nur begrenzen.

Spielervermittler glauben nicht an Systemwechsel

Auch Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge glaubt, dass sich der Markt abkühlen werde. Das «immer teurer, schneller, mehr» bei Ablösesummen und Gehältern dürfte aufhören, mutmasst er im Mitgliedermagazin 51. Nachfrage und Angebot würden «den Transfermarkt regulieren und neu ausbalancieren».

Dies wäre selbstredend nicht im Sinne der Spielervermittler. Christoph Graf, Präsident der Vereinigung der Schweizer Spielerberater, prognostiziert wie Rummenigge ein Sinken der Preise. «Ich glaube aber nicht, dass das System darunter zusammenbrechen wird», so Graf. Der Fussball werde künftig «nicht anders sein als vorher», ganz nach dem Motto «höher, schneller, stärker – und teurer.»

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Spielervermittler glauben nicht, dass das System zusammenbricht
Aus sportpanorama vom 05.04.2020.
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SRF zwei: sportpanorama, 05.04.2020, 18:30 Uhr;

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