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Initiativen gestartet Dänemark kündigt kritische Haltung gegenüber Katar an

Die Dänen wollen die Teilnahme an der WM nutzen, um auf die Menschenrechtssituation im arabischen Land hinzuweisen.

Will ein Zeichen setzen
Legende: Will ein Zeichen setzen Die dänische Nationalmannschaft. Keystone

Der dänische Fussballverband DBU kündigte am Mittwoch zahlreiche Initiativen an, mit denen man die kritische Haltung gegenüber dem Gastgeber der WM 2022 deutlich machen wolle. Katar ist aufgrund von Berichten über diskriminierende Gesetze und Bedingungen für Gastarbeiter in die Kritik geraten. Dänemark hatte sich bereits im Oktober das Ticket für die Endrunde gesichert.

Wir nutzen unsere Qualifikation, um für mehr Veränderung im Land zu arbeiten.
Autor: Jakob Jensen DBU-Verbandschef

So gab der DBU bekannt, dass die beiden Sponsoren auf die Werbung auf der Trainingskleidung verzichten, um den Spielern Platz für politische Botschaften einzuräumen. Der Verband selbst wolle seine Reisetätigkeit einschränken und weniger Mitarbeiter zum Turnier schicken. Zudem wollen die kommerziellen Partner ihre Tätigkeiten einschränken und keine Veranstaltungen besuchen, die nicht sportlicher Art sind – es sei denn, sie sind Teil des kritischen Dialogs, hiess es in einer Mitteilung.

«Der DBU steht der WM in Katar schon seit langem sehr kritisch gegenüber, aber nun intensivieren wir unsere Bemühungen und den kritischen Dialog weiter», sagte Verbandschef Jakob Jensen laut der Mitteilung. «Wir nutzen unsere Qualifikation, um für mehr Veränderung im Land zu arbeiten.»

Video
Archiv: Dänemark löst dank Sieg gegen Österreich WM-Ticket
Aus Sport-Clip vom 12.10.2021.
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16 Kommentare

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  • Kommentar von Gunda Stirnemann  (Gunda B)
    Am besten kein Fussball mehr gucken, oder halt mal sein Geld für Wurst und Ticket beim lokalen 1. Liga oder 2. Liga Verein ausgeben. Die Fussballer können doch nichts dafür, dass die Funktionäre fragwürdige WM-Standorte befürworten.
  • Kommentar von Erich Singer  (Mairegen)
    Meiner Meinung nach gibt es für unser Team KEINEN Grund die Initiative der Dänen NICHT zu unterstützen. Die Sportfans, denke ich, sind derselben Meinung!
  • Kommentar von Luca Caviezel  (FluCa80)
    Es kann nicht von den Sportlern verlangt werden, dass sie nach Vergabe eines Anlasses an einen fragwürdigen Organisator, den Anlass boykottieren. Die Organisationen, welche solche Anlässe an fragwürdige Organisatoren vergeben, müssen in die Verantwortung genommen werden. Das wird allerdings nicht passieren, da die Politiker nicht auf ihre VIP Tickets für diese Anlässe inkl. Galadinner verzichten wollen. Aber immer frisch fröhlich auf den Sportlern rumhacken, das geht einfacher!
    1. Antwort von Rudolf Moser  (R. Moser)
      Doch ich verlange von den SportlerInnen ein Boykott, nur Boykotte von ihnen können die Funktionäre zum umdenken zwingen!