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GC Frauen vor den Playoffs Vetterlein: «Dank diesem Format spielen wir noch um den Titel»

Die GC Frauen starten mit grossen Ambitionen in die Playoffs. Im Derby gegen die FCZ Frauen müssen sie ihre Ladehemmungen aber wieder ablegen.

Vor einem Jahr hat die Saison für die GC Frauen erst im Playoff-Final geendet. Nachdem man im Viertelfinal die Titelverteidigerinnen aus Genf ausgeschaltet und danach im Halbfinal auch Basel aus dem Weg geräumt hatte, musste man den Meisterpokal nach einer Finalniederlage den YB Frauen überlassen.

Laura Vetterlein wurde seit ihrem Amtsantritt bei den Grasshoppers im Januar, als sie die Nachfolge von Joao Paiva antrat, oft darauf angesprochen. Darauf, ob der Druck nach dem Erreichen des Finals im Vorjahr nun höher sei. Auch die Spielerinnen selbst hätten von ihr schon wissen wollen, wie sich das anfühlt.

«Ich hoffe, sie spüren, dass es bei mir alles andere als Druck, sondern Vorfreude ist. Dank diesem Format spielen wir noch um den Titel und beenden die Saison nicht auf Platz 4», lautet Vetterleins Antwort darauf. Die 34-jährige Deutsche hat ihre Karriere als Spielerin erst 2023 beendet – bei den FCZ Frauen, mit denen sie damals im Sommer soeben zum zweiten Mal Meister geworden war.

2x Derby, 2x Letzigrund

Vetterlein ist nicht die einzige mit FCZ-Vergangenheit. Auch Luna Lempérière hat ihre Karriere einst beim Stadtrivalen lanciert, bevor sie vor knapp 5 Jahren zu GC wechselte. «Früher war es komisch, mittlerweile ist es ein paar Jährchen her, ich kenne nicht mehr viele persönlich», so die GC-Captain.

Live-Hinweis

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Verfolgen Sie den Auftakt der Playoffs-Viertelfinals in der Women's Super League zwischen den FCZ Frauen und GC am Freitag ab 18:45 Uhr live bei SRF.

Gegen die FCZ Frauen erwartet Lempérière am Freitagabend ein ausgeglichenes, aber auch hitziges Duell. «Es wird ein Spiel mit harten Duellen. Es sind nicht nur Playoffs, es ist auch ein Derby, da kochen die Emotionen hoch. Das gilt es sicher im Griff zu haben», blickt die 25-jährige Mittelfeldspielerin voraus.

Man habe gesehen, was für GC im vergangenen Jahr in den Playoffs dringelegen sei. «Wir sind als 6. gestartet, jetzt als 4. – wir wollen es ähnlich machen und gehen voll rein. Das Ziel ist der Final», sagt Lempérière.

Die Vorfreude auf den Saisonhöhepunkt ist bei den Spielerinnen auch deshalb so gross, weil sie im Zürcher Letzigrund spielen werden – und das gleich zweimal. Sowohl das Hinspiel an diesem Freitagabend sowie das Rückspiel am 1. Mai finden dort statt. «Beide Spiele im gleichen Stadion, das habe ich in Deutschland jetzt auch noch nicht erlebt», so Vetterlein. «Die Kulisse wird uns tragen.»

Der Tor-Knoten muss platzen

Spielerisch gesehen wird GC gemessen an den letzten Saisonspielen einen drauflegen müssen. Gleich dreimal war man zum Abschluss der Regular Season ohne eigenen Treffer geblieben. Es ist eine der Thematiken, die man sich in den vergangenen Tagen ganz genau angeschaut hat.

«Mit den Toren ist es so eine Sache, dass ja manchmal einfach der Knoten platzen muss. Und dann kommt’s wie im Rausch», zeigt sich Vetterlein relativ entspannt. Sie vertraue den Spielerinnen und ihren Qualitäten, dass sie dies im entscheidenden Moment auf den Platz bringen.

Resultate

 

SRF zwei, Sportflash, 22.04.2026, 23:40 Uhr ; 

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