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38'000 Läufer am Samstag GP Bern: Früher lief man mit Stempelkarte statt GPS

Der GP Bern ist populärer denn je. Am Samstag rennen knapp 38'000 Läuferinnen und Läufer in der Innenstadt.

Das Hauptrennen des GP Bern wird von den Organisatoren gerne auch als «die zehn schönsten Meilen der Welt» bezeichnet. Nicht ganz abwegig, denn die 16-km-Strecke in der Innenstadt führt vorbei an Berner Sehenswürdigkeiten wie Zytglogge, Bärengraben, Bundeshaus und Aare.

Der GP Bern ist populärer denn je. Bereits einen Monat im Voraus – und damit so früh wie noch nie – waren die 38'000 Startplätze vergriffen. Neben dem klassischen Lauf über zehn Meilen wird auch eine kürzere Strecke (4,7 km) und ein 1,6-km-Rennen für Kinder angeboten.

Stau vor der Ziellinie

1982 wurde der GP Bern erstmals ausgetragen. Damals waren etwas mehr als 3000 Hobbyläuferinnen und -läufer dabei. Es waren noch andere Zeiten. Statt wie heute mit Kompressionssocken, Pulsuhr oder Trinkgurt waren die Teilnehmenden ohne hochwertige Ausrüstung und Gadgets unterwegs. Laufen war noch kein Volkssport.

Auch die Zeitmessung war rudimentär: Hinter jeder Startnummer befand sich auch eine Stempelkarte, welche im Ziel so schnell wie möglich «entwertet» werden wollte. Das führte nicht selten zu Stau unmittelbar vor der Ziellinie und zu frustrierten Finishern. Tempi passati. Ein Jahr später wurde auf Barcodes umgestellt und heute erledigen längst GPS-Sender die Zeitnahme vollautomatisch.

Wie sich Olympia-Silbergewinner Markus Ryffel an die Anfänge des GP Bern erinnert, erfahren Sie im obigen Audio-Beitrag.

Radio SRF 1, Morgengespräch, 8.5.26, 06:15 Uhr ; 

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