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Kenteris und Thanou fliehen vor Dopingtest
Aus Sport-Clip vom 12.08.2020.
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Blick zurück: 12. August 2004 Der seltsamste Motorrad-Unfall der Leichtathletik-Geschichte

Statt eines Sportmärchens schrieben Kostas Kenteris und Ekaterini Thanou vor 16 Jahren eine Räuberpistole.

Sie hätten Medaillen für Gastgeber Griechenland an den Olympischen Spielen 2004 holen sollen. Stattdessen sorgten Kostas Kenteris und Ekaterini Thanou für einen der grössten Olympiaskandale.

Am 12. August 2004, einen Tag vor der Eröffnung der Spiele in Athen, hätte bei Kenteris und Thanou eine unangekündigte Dopingkontrolle stattfinden sollen. Doch der 200-m-Olympiasieger und die 100-m-Silbergewinnerin von Sydney suchten das Weite.

Der Unfall, der (wohl) nie stattfand

Kurz darauf hiess es, die beiden seien mit dem Motorrad verunfallt. Doch an der angeblichen Unfallstelle hatte niemand etwas davon bemerkt, und das Spital, in das sie angeblich gebracht wurden, lag weit entfernt.

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Der Startverzicht
Aus Sport-Clip vom 12.08.2020.
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Eine vom IOC angesetzte Anhörung liessen Kenteris und Thanou platzen. Am 18. 8. gaben sie ihre Olympia-Akkreditierungen zurück und beendeten ihre Karrieren. Beide wurden später wegen versäumter Dopingtests gesperrt. Gegen Bewährungsstrafen wegen Meineids erhoben sie erfolgreich Rekurs.

Griechenland und Weltklasse-Sprinter? Diese Illusion platzte vor 16 Jahren.

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Griechische Athleten schon seit 1997 unter Verdacht
Aus Sport-Clip vom 07.08.2020.
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2 Kommentare

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  • Kommentar von Marco Vogelsang  (dr.chir.)
    Es erstaunt, dass die beiden, wie viele andere Medaillen Gewinner, die offensichtlich Dopingmittel zu sich genommen haben, weiterhin ihre Titel und Medaillen behalten dürfen. Die sauberen Athleten bleiben die Betrogenen...Möglicherweise würde natürlich erst ein Athlet oder eine Athletin aus den hinteren Rängen den Titel verdienen, wer weiss.
    1. Antwort von Thomas Steiner  (Tom Stone)
      Sie wurden gesperrt wegen dem Versäumen der Tests. Doping wurde beiden nie nachgewiesen, weshalb sie die Medaillen behalten durften. Rechtliches Blabla, das natürlich nicht ihre Unschuld beweist.