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Gegen Testosteron-Regelung Semenya legt Einspruch beim Bundesgericht ein

Caster Semenya geht weiter gegen die Testosteron-Obergrenze des Leichtathletik-Weltverbands vor.

Semenya in Doha
Legende: Kämpft weiter gegen die Hormon-Regelung Caster Semenya. Getty Images

Wie erwartet legte die Südafrikanerin Caster Semenya Einspruch vor dem Schweizer Bundesgericht gegen das Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes TAS ein, welches die umstrittene Testosteron-Obergrenze des Weltleichtathletik-Verbands IAAF stützt.

Die IAAF wird mir keine Medikamente aufzwingen.
Autor: Caster SemenyaZweifache Olympiasiegerin

Semenya hatte zuvor vergeblich vor dem TAS gegen die neue Regelung geklagt, die seit dem 8. Mai wirksam ist. Demnach müssen Athletinnen über bestimmte Strecken (400 Meter bis eine Meile) einen Grenzwert von fünf Nanomol pro Liter für körpereigenes Testosteron einhalten.

Die Regelung zwingt einige Athletinnen dazu, hormonsenkende Medikamente einzunehmen. Semenya lehnt es vehement ab, sich einer solchen Therapie zu unterziehen.

«Ich bin eine Frau, und ich bin eine Weltklasse-Athletin», gab Semenya am Mittwoch bekannt. «Die IAAF wird mir keine Medikamente aufzwingen oder mich stoppen, die Person zu sein, die ich bin.»

3 Kommentare

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  • Kommentar von Ulrich Gurtner  (Ueli Gurtner)
    Ein menschenverachtendes Urteil! - Kann gegen Senilitaet von Sportfunktionaeren eigentlich auch vor TAS geklagt werden? Fuer Senilitaet waere eine Obergrenze wirklich angebracht! - Mein Respekt und Unterstuetzung fuer Frau Semenya!
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  • Kommentar von David Stern  (Adelo)
    Am besten würde man doch alle Menschen zusammen starten lassen. Männer und Frauen, solche mit jeglichen Facetten von Identitätsschwierigkeiten,
    Frauen mit erhöhten Testosteronwerten, Männer mit tiefer Libido usw. das wäre doch MODERN. Keine Diskriminierung durch Geschlechtertrennung an Start. !!!!!:-)
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  • Kommentar von James Klausner  (Harder11)
    Gerne wüsste man, warum das schweizerische Bundesgericht für Rekurse in solchen eminent wichtigen Nebensächlichkeiten bemüht werden muss. Kann man das ganze nicht wie im Sport sonst üblich, mit ein wenig Korruption lösen? Es sei auch angemerkt, dass diese ganzen Sportorganisationen in der Schweiz keine Steuern an das Gastland abführen, dafür aber einiges an Service in Anspruch nehmen, der durch die öffentliche Hand bezahlt wird.
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