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Farah enerviert sich: «Ich bin sehr enttäuscht von euch»
Aus Sport-Clip vom 12.10.2019.
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«Ich bin es langsam leid» Farah wehrt sich gegen Anschuldigungen im Salazar-Skandal

Olympiasieger Mo Farah hat sich nach der Doping-Sperre gegen seinen einstigen Mentor Alberto Salazar verteidigt.

«Es gibt nichts Neues. Das geht jetzt seit vier Jahren so, und ich bin es langsam leid», sagte Mo Farah an einer Medienkonferenz. «Es gibt keine Anschuldigungen gegen mich. Ich habe nichts falsch gemacht. Um das klarzustellen: Diese Anschuldigungen betreffen Alberto Salazar und das Nike Oregon Project.»

Der britische Langstreckenläufer hatte 2012 in London und 2016 in Rio de Janeiro jeweils Gold über 5'000 und 10'000 Meter gewonnen. Zudem krönte er sich sechsmal zum Weltmeister und galt deshalb als Aushängeschild des Nike Oregon Project (NOP) in den USA.

NOP nach Sperren eingestellt

Nachdem Cheftrainer Salazar und NOP-Arzt Jeffrey Brown während der WM in Doha von der US-Anti-Doping-Agentur für vier Jahre gesperrt worden waren, hatte das Sportartikelunternehmen angekündigt, sein umstrittenes Leistungssport-Projekt zu schliessen. Die Vorwürfe beziehen sich auf die Zeit von 2010 bis 2014.

Farah weilt derzeit in den USA, wo er am Sonntag seinen Titel am Chicago Marathon verteidigen will.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Salazar und Brown wurden wohl nicht nur wegen Planungsarbeiten und Entwicklung von Theorien gesperrt, sondern vermutlich wegen konkreter unerlaubter Machenschaften an und von Läufer/innen. Also müsste es auch Läufer/innen geben, welche in der Zeit von 2010 bis 2014 im Rahmen des NOP auch tatsächlich gedopt waren. Die USADA sollte endlich Namen nennen, damit Schuldige also solche erkannt und Unschuldige nicht falsch verdächtigt werden. Oder haben die Leute alle unwissend mitgemacht?
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