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Leichtathletik-EM Gold für Farah und Mekhissi-Benabbad

Der Brite Mo Farah ist seiner Favoritenrolle auch über 5000 m gerecht geworden und holte seinen zweiten Europameister-Titel. Über 1500 m rehabilitierte sich der Franzosse Mahiedine Mekhissi-Benabbad für seinen Steeple-Aussetzer.

Über 5000 m stürmte der Brite Mo Farah zu seiner zweiten Goldmedaille in Zürich. Er liess mit einer Zeit von 14:05,82 Minuten dem Aserbaidschaner Hayle Ibrahimov und dem Briten Andy Vernon keine Chance. Für Farah war es nach 2010 und 2012 der dritte EM-Titel über 5000 m und die fünfte EM-Goldmedaille überhaupt.

Die Titel über 5000 und 10'000 m werden den 31-Jährigen über sein enttäuschendes Marathon-Debüt im Frühling hinwegtrösten. Farah hatte im April dieses Jahres in London bei seinem ersten Marathon den 8. Platz belegt und danach von einer «Enttäuschung» gesprochen.

Doch noch Gold für Mekhissi-Benabbad

Der Franzose Mahiedine Mekhissi-Benabbad siegte über 1500 m in 3:45,60 Minuten. Der Franzose profitierte von Stürzen im Feld und konnte in der Schlussrunde weit davonziehen - ähnlich wie im Rennen über 3000 m Steeple. Dort war er dann jedoch wegen ungebührlichen Jubels mit T-Shirt-Ausziehen auf der Zielgeraden disqualifiziert worden.

Dieses Mal verkniff er sich einen Faux-pas - das Publikum quittierte seinen Zieleinlauf dennoch mit Pfiffen. Die Silbermedaille ging an Henrik Ingebrigtsen aus Norwegen, Bronze an den Briten Chris O'Hare.

Video
3000 m Steeple der Frauen
Aus sportlive vom 17.08.2014.
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Schlumpf nur auf Rang 13

Fabienne Schlumpf hat über 3000-m-Steeple den 13. Rang belegt. Lange lief die 23-jährige Zürcherin auf dem 9. Rang, auf der Zielgeraden ging ihr aber gänzlich die Kraft aus und sie fiel auf den zweitletzten Platz zurück. Gold holte sich die Deutsche Antje Möldner-Schmidt. Sie fing kurz vor dem Ziel noch die Schwedin Charlotta Fougberg ab und triumphierte in 9:29,43 Minuten.

Herzschlag-Finals über 4x400 m

Auch beim 4x400-m-Rennen der Frauen war Spannung garantiert: Frankreichs Schlussläuferin Floria Guei zeigte eine unglaubliche Schlussrunde und überholte auf der Zielgeraden noch die drei vor ihr liegenden Läuferinnen. 5 Hundertstel machten am Ende den Unterschied zugunsten der Französinnen vor der Ukraine und Grossbritannien.

Bei den Männern holte sich Grossbritannien dank einem überragenden Schlussläufer Martin Rooney souverän die Goldmedaille vor Russland und Polen. Rooney reist damit mit Doppel-Gold nach Hause, er ist bereits Europameister über 400 m. Frankreich verpasste das Podest mit 4 Hundertsteln nur um Haaresbreite.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 17.8.14, 14:55 Uhr

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Triathlet , Bassersdorf
    Bei allem Respekt vor seiner sportlichen Leistung, dieser Spinner flog wohl mit dem Düsenjet durch die Kinderstube! Aber für eine Erziehung ist in seinem Alter wohl Hopfen und Malz verloren! Auch bei heutigen Rennen konnte er nicht erst nach dem Ziel jubeln, nein er begann damit auf den letzten 50meter! Für mich der Unsympathling dieser EM!
    1. Antwort von duathlet , triathlesien
      ja
    2. Antwort von a b , c
      Ich frage mich, warum es ein Problem ist, schon vor der Ziellinie zu jubeln. Das Jubeln ist eine emotionale Handlung, die im Sport die Freude für eine gute Leistung ausdrückt. Wenn jemandem halt schon 50 Meter vor dem Ziel klar wird, dass man gewinnt, dann jubelt man halt auch schon dann.