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Röthlin über die speziellen Bedingungen in Doha
Aus Sport-Clip vom 04.10.2019.
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Extreme Bedingungen bei WM Abraham und die Herausforderung Doha-Marathon

Die Bedingungen in Doha werden den WM-Marathonläufern alles abverlangen. Viktor Röthlin weiss, wie man ein solches Rennen angeht.

Tadesse Abraham nimmt die extremen Umstände beim WM-Marathon mit Humor. «Langsam starten und auf den letzten Kilometern die ausgeschiedenen Läufer überholen», antwortete der 37-Jährige auf die Frage nach seiner Taktik mit einem Schmunzeln.

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Abraham: «Die Taktik rückt in den Fokus»
Aus Sport-Clip vom 05.10.2019.
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Osaka 2007 war ähnlich extrem

Das Rennen, welches wie jenes der Frauen erst um Mitternacht Lokalzeit bei schwülheissen Temperaturen gestartet wird, gibt zu reden. Vieles werde dabei aber übertrieben, findet Viktor Röthlin. «Das ist nicht der aussergewöhnlichste WM-Marathon, den es je gegeben hat», relativiert der Obwaldner.

Stellen Sie Ihre Frage

Haben Sie eine Frage an SRF-Experte Viktor Röthlin? Dann stellen Sie diese auf der Facebook-Seite von SRF Sport, Link öffnet in einem neuen Fenster. Zusammen mit Mario Gehrer wird er sie mit etwas Glück während der Live-Übertragung (ab 22:45 Uhr auf SRF zwei und in der SRF Sport App) beantworten.

Röthlin weiss, wovon er spricht. Als er 2007 im japanischen Osaka WM-Bronze gewann, sei es ähnlich gewesen. «Die Luftfeuchtigkeit war gar noch höher, ausserdem startete das Rennen um 7 Uhr morgens, wir sind also quasi mit der Sonne gelaufen», blickt der 44-Jährige zurück. Er habe während des Rennens 6 Kilogramm verloren, wog im Ziel nur noch 53 kg.

Wichtig sei, die Bedingungen in der Vorbereitung so gut wie möglich zu simulieren. «Nur wenn man sich dieser Herausforderung stellt, hat man auch eine Chance, eine Top-Platzierung zu erreichen.» Eine solche traut er auch Abraham zu.

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Röthlin: «Habe auf Apfelbaum-Plantagen trainiert»
Aus Sport-Clip vom 04.10.2019.
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Dass ein Marathon tagsüber nicht zu verantworten gewesen wäre, unterschreibt auch Röthlin. «Ich war vor wenigen Tagen in der Nähe der Strecke joggen. Die ersten vier Kilometer mit Gegenwind fühlten sich okay an. Als ich dann aber wendete und keinen Wind mehr spürte, konnte ich kaum mehr atmen. Es fühlte sich an, als hätte jemand den Hahn zugedreht», schildert der Europameister von 2010.

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Alles Wichtige zum WM-Marathon
Aus Sport-Clip vom 05.10.2019.
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Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 4.10.19, 19 Uhr

2 Kommentare

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  • Kommentar von Heinz Hugentobler  (John F.)
    Dass die LA mal in einem heissen Land stattfindet, ist nicht mehr als gerecht. Wir Europäer haben es auch kaum thematisiert, wenn ein Afrikaner bei uns bei Temperaturen um 15 Grad antreten musste. Dass um Mitternacht Lokalzeit Rennen gestartet werden müssen, sehe ich - auch wenn man sich vorbereiten kann - als nicht annehmbar. Zuschauer fehlen, heisst Rennen ohne Applaus? Mir tun die Athleten richtig leid! Aber, Tadesse Abraham, wir schauen wenigstens am TV zu!
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  • Kommentar von Pia Müller  (PiMu)
    Herzlichen Dank Viktor Röthlin. Sie kennen diesen Sport auch in extrem heissen Ländern.
    Und die Welt-Sportler können sich darauf vorbereiten heute. Natürlich wäre das EU-Klima für die Sportler mehr angenehm - doch das ist das Thema der Verantwortlichen, wo das Geld leider vorherrscht.
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