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Zusammenfassung von Wanders' Rennen am Paris Marathon
Aus Sportpanorama vom 03.04.2022.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 20 Sekunden.
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Marathon in Paris Mit Magenproblemen: Wanders' schwierige Marathon-Premiere

Der Genfer muss bei seiner ersten Marathon-Teilnahme leiden. Er wird in Paris in 2:11:52 Stunden Achtzehnter.

Julien Wanders, Europarekordhalter im Halbmarathon und über 10 km, konnte seinen ersten Marathon zwar beenden, für den 26-Jährigen lief es in Paris aber nicht nach Wunsch. Dem Genfer machten während des Rennens Magen- und Verdauungsprobleme zu schaffen. Ab Kilometer 12 hatte er zu kämpfen, ab Kilometer 25 büsste er immer mehr Zeit auf die Konkurrenz ein. Im Ziel verlor er als Achtzehnter knapp 7 Minuten auf den äthiopischen Sieger Deso Gelmisa.

Mit seiner Zeit von 2:11:52 Stunden wird Wanders trotz den Schwierigkeiten hinter dem Schweizer Rekordhalter Tadesse Abraham (2:06:40), Viktor Röthlin (2:07:23), Daniel Böltz (2:11:10) und Bruno Lafranchi (2:11:12) zum fünftschnellsten Schweizer über die Marathon-Distanz.

Julien Wanders im Ziel des Paris-Marathons.
Legende: Nach schwierigem Rennen Julien Wanders im Ziel des Paris-Marathons. Keystone/AP Photo/François Mori

Jeptum stark

Hinter Gelmisa und dessen Landsmann Seifu Tura stellte der Franzose Morhad Amdouni in 2:05:22 einen neuen Landesrekord auf. Bei den Frauen blieb die Kenianerin Judith Jeptum als erste Athletin in Paris mit 2:19:48 unter der Marke von 2:20 Stunden.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Romain Fardel  (Pioneer)
    Von einer "grossen Enttäuschung" zu sprechen ist sicher falsch. Wanders erster Marathon ist nicht mega gut gelaufen, aber wer einmal in seinem Leben Wettkampf in Leichtathletik gemacht hat, weiss wie schwierig Laufen ist. Ich war mit Ihrer Reportage gar nicht einverstanden... (und bin selber Mittelstreckenläufer)!
  • Kommentar von Daniel Conca  (DCo)
    Wanders hat sicher das Potenzial; ob er es abrufen kann, ist eine andere Frage. Und was auffällt, ist die immer wieder fehlende Endschnelligkeit. Am Training kann es nicht liegen; evtl. macht er auch zu viel. Daran muss gearbeitet werden, auch wenn heute noch anderes nicht optimal verlief (Kälte, Magen).
    1. Antwort von Romain Fardel  (Pioneer)
      Das Rennenende von Wanders hatte nichts mit Endschnelligkeit zu tun. Er war einfach erschöpft...
  • Kommentar von Peter Müller  (1898YB)
    hut ab, dass er das rennen trotz dieser Probleme so durchgezogen hat! Ich bin sicher, im nächsten Marathon wird er von diesen Erfahrungen profitieren und ein ganz anderes Rennen laufen.