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Marathon-Weltrekord in Berlin
Aus sportpanorama vom 16.09.2018.
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Ruckstuhl mit Schweizer Rekord Weltrekorde im Marathon und im Zehnkampf

  • Der Kenianer Eliud Kipchoge läuft in Berlin nach 2:01:39 Stunden durchs Ziel und bleibt gleich 78 Sekunden unter der bisherigen Bestzeit.
  • Der Franzose Kévin Mayer stellt in Talence mit 9126 Punkten einen neuen Weltrekord im Zehnkampf auf.
  • Am Mehrkampfmeeting im Südwesten Frankreichs verbessert Siebenkämpferin Géraldine Ruckstuhl ihren Schweizer Rekord.

Die vier Jahre alte Top-Zeit des Kenianers Dennis Kimetto ist Geschichte: Sein Landsmann Eliud Kipchoge ist neuer Weltrekordhalter im Marathon. Mit einer Zeit von 2:01:39 Stunden ist der Olympiasieger damit der erste Läufer der Geschichte, der die klassischen 42,195 Kilometer unter 2:02 Stunden bewältigte. Zweiter wurde Kipchoges Landsmann Amos Kipruto in 2:06:23 Stunden vor dem dritten Kenianer, Ex-Weltrekordler Wilson Kipsang (2:06:48).

Rekord lässt die Kasse klingeln

Kipchoge bekommt eine Prämie von insgesamt 120'000 Euro: 50'000 Euro für den Weltrekord, 40'000 für den Sieg und 30'000 Euro zusätzlich als Zeit-Bonus, weil er unter 2:04 Stunden blieb.

Gleich drei Frauen blieben unter dem 13 Jahre alten Streckenrekord der Japanerin Mizuki Noguchi (2:19:12). Den Sieg sicherte sich die Kenianerin Gladys Cherono in 2:18:11 Stunden vor den beiden Äthiopierinnen Ruti Aga (2:18:34) und Tirunesh Dibaba (2:18:55).

Mayer mit Fabel-Weltrekord

Der Franzose Kévin Mayer hat beim Mehrkampfmeeting in Talence einen Weltrekord aufgestellt. Der 26-jährige Olympia-Zweite von Rio erreichte im Südwesten Frankreichs 9126 Punkte und entthronte damit den Amerikaner Ashton Eaton. Dieser hatte seine Bestmarke von 9045 Punkten im August 2015 bei der WM in Peking aufgestellt.

Ruckstuhl mit neuer Bestmarke

Für ein Highlight aus Schweizer Sicht sorgte in Talence die Siebenkämpferin Géraldine Ruckstuhl (STV Altbüron). Die 20-jährige Innerschweizerin verbesserte ihren eigenen, gut ein Jahr alten Schweizer Rekord von 6357 auf 6391 Punkte. Im Hochsprung überbot sie ihre persönliche Bestmarke um zwei Zentimeter (1,83), in sämtlichen anderen Disziplinen kam sie ihren Rekorden nahe.

Sendebezug: SRF zwei, sportpanorama, 16.09.2018, 18:30 Uhr

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Ralf Kurath  (Tigidi)
    Liebes SRF
    Kevin Mayer ist "nur" Vize-Olympiasieger. Ashton Eaton hatte damals gewonnen. Letztes Jahr wurde er jedoch Weltmeister
    1. Antwort von SRF Sport (SRF)
      Vielen Dank für den Hinweis. Das ist absolut richtig. Wir haben die entsprechende Anpassung vorgenommen. Sportliche Grüsse.
  • Kommentar von Rolf Wysshaar  (Seeländer)
    Im Marathon gibts keinen Weltrekord, nur Weltbestzeiten, da jede Strecke anders ist und Berlin bekanntlich die Einfachste.
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Doch, Herr Wysshaar, seit 2004 oder 2003 führt die IAAF auch im Marathon offizielle Weltrekorde, falls die Zeiten auf einer dafür homologierten Strecke erzielt wurden.
    2. Antwort von Jean-Philippe Ducrey  (Jean-Philippe Ducrey)
      @Wysshaar & Graf: Beide haben recht. Der Berliner Marathon ist die schnellste Marathonstrecke und wurde aus Prestigegründen (Werbung für Deutschland, Werbung für Berlin) auch absichtlich so ausgelegt. Im Gegensatz zu traditionellen Marathonläufen wie NYC etc., deren Streckenführungen andere Hintergründe haben, waren die Deutschen Nachahmer von Anfang an "auf Rekord aus". Aber es ist die exakte Marathon Distanz und die Leistung von Kipchoge ist schlichtweg beeindruckend.
  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Aufgrund der letzten Ereignisse kommt bei mir nicht ganz uneingeschränkte Begeisterung ob dieser Leistung auf, was sehr schade ist.
    1. Antwort von YB Fan  (Hopp YB)
      Haben Sie seine Zeiten auch schon davor angezweifelt? All seine vergangenen Marathons waren auf ähnlichem Niveau wie gelaufen wie derjenige von heute, nur hat ihm zuletzt in London (hitze) und Berlin (Regen) das Rennen ein wenig vermasselt. Die Zeit heute ist eine logische Folge der vergangenen Jahre. Ich glaube daran, dass er sauber ist.
    2. Antwort von Peter Matter  (Peschä)
      Eliud Kipchoge ist ein akribischer, hart arbeitender, absolut faszinierender Marathonläufer, der immer diesen Weltrekord vor Augen hatte. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
      Versuchen Sie es selber Mal auf dem Velo,das sind 2min 52sek. pro Kilometer oder 20,8km/h während 2 Stunden! Absolut faszinierend.
    3. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      @Matter: Absolut! Ich bin voll bei ihnen. Es ärgert mich, dass immer sofort Dopingvermutungen auftauchen. 42 Km in Kipchoges Zeit auf dem Velo zu absolvieren, bei einer solch flachen Strecke, würde ich jetzt nicht als Sport bezeichnen. Das ist dann wohl eher ein gemütliches Kaffifährtli.
    4. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Brauchli, könnten Sie bitte die "letzten Ereignisse" konkretisieren, damit ich nachvollziehen kann, was Ihre Begeisterung einschränken könnte.
    5. Antwort von André Piquerez  (Nemesis1988)
      Kann das gut verstehen. In den letzten Jahren gab es so viele positive Dopingtests von Kenianern. Werden bei Marathonläufern eigentlich unangekündigte Dopingtests gemacht?