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Sprint-Ass mit grossem Traum Felix will mit 42 bei Olympia sprinten – Kambundji findet's cool

Vor 4 Jahren ist Allyson Felix zurückgetreten. Doch nicht für immer. Die zweifache Mutter möchte an die Sommerspiele 2028.

Es war die Leichtathletik-Meldung dieses Jahres: Vor 10 Tagen kündigte die Amerikanerin Allyson Felix ihr Comeback an. Die 7-fache Olympiasiegerin und 31-fache Medaillengewinnerin bei Grossanlässen (Olympia und WM) will es 4 Jahre nach ihrem Rücktritt noch einmal wissen. Die inzwischen zweifache Mutter peilt eine Teilnahme bei den Sommerspielen 2028 in Los Angeles an.

Felix wird beim Grossanlass vor ihrer Haustüre, ihren 6. Olympischen Spielen, 42-jährig sein. Ob die 400-m- und 200-m-Spezialistin in Los Angeles auch wirklich an den Start gehen kann, ist jedoch überhaupt nicht gewiss. Die amerikanischen Olympia-Trials sind hart, noch nie hat sich eine US-Sprinterin über 40 für die Olympischen Spiele qualifiziert. Doch mit der modernen Physio, neuen Erkenntnissen im Bereich der Erholung und mit Felix' Veranlagung ist nicht ausgeschlossen, dass der Traum der Amerikanerin wahr wird.

Ich hoffe mega für sie, dass es klappt.
Autor: Mujinga Kambundji

Sicher ist: Das Comeback von Felix ist eine aufregende Sache in der Leichtathletik-Welt. Die Schweizer Sprintkönigin Mujinga Kambundji findet es «hölle cool», dass eines ihrer Vorbilder die Rückkehr auf die Tartanbahn wagt. Sie sei ob der Ankündigung zwar erstaunt gewesen, so Kambundji, «aber ich hoffe mega für sie, dass es klappt.»

Kambundji ist vergangenen November selber Mutter von Sohn Léon geworden und plant ebenfalls ein Comeback. Ab Juni möchte die Bernerin wieder Rennen bestreiten und im August an der EM in Birmingham teilnehmen. Im Vergleich zu Felix ist Kambundji aber ein Stückchen jünger: Sie wird im Juni 34.

Radio SRF 1, Morgengespräch, 7.5.26, 06:15 Uhr ; 

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