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Salazars Sperre wirft auch in Doha hohe Wellen
Aus Sport-Clip vom 02.10.2019.
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Umstrittener Trainer Salazar von USADA für 4 Jahre gesperrt

Alberto Salazar ist von der US-Anti-Doping-Behörde USADA wegen Dopingverstössen für 4 Jahre gesperrt worden.

Alberto Salazar ist Chefcoach des Nike Oregon Projects. Zu den bekanntesten Schützlingen des 61-jährigen Amerikaners gehören Olympiasieger Mo Farah und Olympia-Medaillengewinner Galen Rupp.

Die Sperre Salazars ist das Ergebnis vierjähriger Untersuchungen. Ebenso für 4 Jahre wurde der Endokrinologe Jeffrey Brown, der zahlreiche Athleten Salazars behandelt hatte, aus dem Verkehr gezogen.

USADA lobt Sportler

Die USADA lobte bei der Verkündung der Sperre die Mitarbeit von Sportlern. «Sie hatten die Courage, auszupacken und die ultimative Wahrheit zu enthüllen», sagte USADA-Chef Travis Tygart. Salazar und Brown hätten gezeigt, «dass gewinnen wichtiger war als die Gesundheit und das Wohlbefinden der Sportler, die sie geschworen haben zu beschützen.»

2017 hatte die russische Hacker-Organisation Fancy Bears verschiedenen Medien einen USADA-Untersuchungsbericht über das Nike Oregon Project zugespielt.

Salazar wird beschuldigt, auf gefährliche Weise die Leistung seiner Athleten gesteigert zu haben. Er wies jegliche Vorwürfe zurück.

Salazars Akkreditierung «deaktiviert»

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Der amerikanische Leichtathletik-Verband hat auf die Sperre von Alberto Salazar reagiert: Der Leichtathletik-Weltverband IAAF «deaktivierte» die Akkreditierung des 61-jährigen Amerikaners für die laufende WM in Doha auf Wunsch des US-Verbands.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Dieser Herr gehörte Lebenslang gesperrt. Aber von den Amis habe ich diesbezüglich nichts anderes erwartet. Und das die IAAV ein korrupter Haufen ist, ist hinlänglich bekannt.
    1. Antwort von Fritz Rueegsegger  (Matterhorn+234)
      Sie haben Recht, als Leiter des Nike Oregon Project, der die Athleten an das Doping heranführt, gehört er lebenslang gesperrt, Mit der Aussage IAAF wäre ich vorsichtig. Seit Seb Coe Präsident ist, ist einiges geschehen. Zudem war hier der amerikanische Verband zuständig. Alleine dass er 4 Jahre gebraucht hat, um Salazar zu sperren, zeigt einerseits die Komplexität des Falles auf, obwohl die Fachwelt schon lange überzeugt ist, das hier gedopt wird. Aber Beweise.
    2. Antwort von Fritz Rueegsegger  (Matterhorn+234)
      Fortsetzung: Ohne handfeste Beweise hauen gewiefte Anwälte die Doper ja einfach raus. Siehe Colemann, der 100m-Weltmeister.
  • Kommentar von Jean-Denis Lutz  (Answerthink)
    Nur 4 Jahre? Lächerlich...
  • Kommentar von Suat Ulusoy  (SuatU)
    Müssten dann nicht konsequenterweise Athletinnen, wie Sifan Hassan und Konstanze Klosterhalfen, welche dem "Nike Oregon Project" angehören, von der WM suspendiert werden? Wenn russische Athletinnen und Athleten auf Verdacht und ohne Vorliegen einer positiven Probe ausgeschlossen werden, muss dies in meinen Augen in diesem Fall die logische Konsequenz sein.
    1. Antwort von Peter Kägi  (LA Fan)
      da kann ich nur beipflichten, nicht zu vergessen Mo Farrah, ständiger "Patient" von Salazar..... ich hoffe da wird rückwirkend ordentlich aufgeräumt.