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Caster Semenya
Legende: Muss sie ihren Testosteronwert senken? Caster Semenya. Imago
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Wegen weiteren Unterlagen TAS vertagt Urteilsverkündung im Fall Semenya

Wie der TAS mitteilte, haben die Verfahrensbeteiligten nach der Anhörung noch weitere Unterlagen eingereicht.

Der Internationale Sportgerichtshof hat die Verkündung des Urteils im Fall Caster Semenya auf Ende April vertagt. Ein genaues Datum für die Bekanntgabe des Urteils ist noch nicht festgelegt. Eigentlich hätte der Entscheid schon am 26. März bekanntgegeben werden sollen.

Wie viel Testosteron ist erlaubt?

Die zweifache 800-Meter-Olympiasiegerin Semenya wehrt sich vor dem TAS gegen eine IAAF-Regel, die Testosteron-Limits für Mittelstreckenläuferinnen mit intersexuellen Anlagen vorsieht. Demzufolge sollen Frauen das Startrecht für bestimmte Rennen nur erhalten, wenn ein spezifischer Testosterongehalt im Blut nicht überschritten wird. Läuferinnen müssten künftig ihren erhöhten Wert dauerhaft reduzieren.

Legende: Video Gespräch zur Frage: «Wie männlich darf eine Frau sein?» abspielen. Laufzeit 27:26 Minuten.
Aus sportpanorama plus vom 24.03.2019.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Jost  (Christian Jost)
    Ein Boxer mit mehr Kilos auf der Waage kann auch nicht bei den Leichtgewichten boxen sondern bei der nächst höheren Kategorie. Ein grösserer Töff kann auch nicht bei den 125er mitfahren, sondern in der nächst Höheren.

    Auch Semenya darf gerne laufen, aber nicht bei der Kategorie Frauen. Diese Kategorie schützt Frauen um den Sport als tolle Challenge unter Gleichen fair zu betreiben. Sonst ist der sportliche Wettkampf tot!

    Heuchlerisch, dass es überhaupt diskutiert werden muss!
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  • Kommentar von 1 2  (aaanrali)
    Was kann Semenya dafür?
    Die Leute sieht ja gerne neue Rekorde!
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    1. Antwort von Cyrill Meier  (cyrillmeier)
      Hierzu möchte ich Ihnen gerne eine Gegenfrage stellen liebe/r aaanrali:
      Was kann denn ein durchschnittlicher Mann dafür, dass er aufgrund seiner hormonellen und genetischen Voraussetzung und Veranlagung, grundsätzlich schneller rennen kann als eine durchschnittliche Frau?
      Genau, gar nichts!
      Trotzdem wäre es meiner Meinung nach unfair, in der Leichtathletik (sowie in vielen anderen Sportarten) Frauen und Mäbner gegen einander antreten zu lassen.
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  • Kommentar von Jens Stadel  (jena)
    Köstlich...jetzt versucht man sogar Gleichstellung im Sport einzuführen. Aber die Besten der Besten haben wohl einige genetische Vorteile gegenüber normalos. Basketball dient mit der Körpergrösse als gutes Beispiel. Sport ist aber nie fair. Deshalb machen Regulationen wie diese auch absolut keinen Sinn!
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